Mein sächsischer Kollege trinkt kein Bier, dafür aber gerne mal ein Glas frischer Kuhmilch. Oder “Mülch”, wie der Stamm das Getränk nennt.
Ich: Ieh. Da schwimmt was in Deiner Milch
Er: Ach, das ist nur ein Krümel Gebäck
Äußern Sie sich dazu, Frau Schiwatschev! Ein klares 1.000.000:0 für Berlin.
Während ich diese Zeilen tippe, höre ich die folgenden Sätze aus dem Vorzimmer:
Nü, ich kann auch zu meiner femininen Seite stehen
Alles klar.
mark vs. world
sachsen
Die sächsischen Genossinnen und Genossen waren gestern wieder sehr niedlich. Die Genossin A. war nämlich zunächst im Karl-Liebknecht-Haus zu einer total Web 2.0ishen Sitzung, um anschließend nach Trinkkumpaninnen und Trinkkumpanen zu krähen. Ein Wunsch, den sie einige Stunden später bereuen sollte. Denn neben der sächsischen Genossin A., die sich schon um 18 Uhr im Spätkauf an der Warschauer eine Bananenmilch kaufte, trafen sich auch noch ein weiterer Sachse, drei Berliner und ein Schwabe in einer Kneiüpe am Frankfurter Tor. Um das Drama abzukürzen: Während der erste Sachse schon gegen 22.00 Uhr im Trinkfeuer der Berliner fiel, überrundete ich die Genossin A. gegen 22.30 bereits zum dritten Mal. Nur eine Stunde später strich sie die Segel und wollte ganz dringend an die Frische Luft. Die Berliner haben einstweilen eine Runde Schnaps bestellt – zum Entsetzen der Sachsen.
Fazit: Ein klares 100.000 zu 0 für Berlin.
mark vs. world
sachsen

Derzeit habe ich netten Besuch aus dem Tal der Ahnungslosen Sachsen. Der Besuch hatte angekündigt, in dieser Woche Berlin unter den Tisch zu trinken. Tatsächlich kam es dabei zu einer Niederlage im Fortsetzungszusammenhang. Hier die wichtigsten Stationen:
- Dienstag: Wir waren erst in der Ankerklause und dann im Schlawienchen. A. fiel immer mit dem Köpfchen auf das Tischchen, Kellnerin besorgt, A. in Panik wegen eines Likörs, Meskes und ich mussten ihr Bier bearbeiten.
- Mittwoch: Ich bin schön mit der Partei einen trinken gegangen. Immer wieder Bier und Eierlikör. Kam gegen 2.30 Uhr nach Hause, A. schnarchte rotzbesoffen; auf dem Tisch stand ein (!) leergetrunkenes Bier. Und zwar ein kleines.
- Donnerstag: A. schickt mir gegen 19 Uhr eine SMS und kündigt an, dass sie mich umtrinken will. Dazu holt sie sich den Gen. Kleba zu Hilfe. Kleba gegen 1.00 Uhr umgetrunken, A. um 2. Ich saß noch eine Stunde mit Katalin da und trank Bier. A. schnarchte.
- Freitag: A. hat sich selbst “Alkohol” gekauft. Laut Etikett handelt es sich dabei um “Fruchtwein-Cocktail aus 80% Fruchtwein, mit Milch und Sahne, mit Kohlensäure, konserviert, mit Aromen und Farbstoff, enthält Sulfide”.
Ein klares 184638763634:0 für Berlin, wie ich finde.

Die wissen schon, warum es Sachsenmilch gibt, aber keine Berlinmilch.
mark vs. world
Mark./.Welt, sachsen
Ich bin gerade in Sachsen. Wir haben heute die festung Königstein besichtigt. Es ist alles wie immer. Die Berliner haben sieben Biere Vorsprung und die erste Sächsin schreit nach ihrer Apfelschorle.
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Mark./.Welt, sachsen