Mein politischer Kurs in Sachen zoologischer Einrichtungen war in Berlin nicht immer unumstritten. Damit haben sich vor allem die Leserinnen und Leser der Boulevardzeitungen BZ und Neues Deutschland auseinandergesetzt. Die Schönsten BZ-Leserbriefe dokumentiere ich hier.
Sind dabei
Ich bin empört! Jung-Politiker Mark Seibert hätte sich lieber dafür einsetzen sollen, dass die Porno-Kinderausstellung verboten wird. Sollte es einen Aufruf zu einer Spendenaktion für den Tierpark Friedrichsfelde geben – die Berliner sind sicher dabei! Ursula Semisch, Hermsdorf (gefunden in der BZ)
Was hat Herr Seibert bisher geleistet?
Bald begeht der Tierpark seinen 50. Geburtstag. Er ist das Lebenswerk des Berliner Zoologen und Direktors Prof. Heinrich Dathe. Die Errichtung dieses Tierparadieses ist das Werk vieler Aufbauhelfer aus dem Ostteil. Mark Seibert sollte erst einmal die körperliche Arbeit leisten, welche Tausende Berliner geleistet haben, um dem Tierpark zu seinem weltweiten Ansehen zu verhelfen. G. Muth (gefunden in der BZ)
Keine Ersparnis
Denken ist wohl Glückssache – und Glück hat Herr Seibert bei seiner Forderung nicht. Denn was die Schließung des Parks einsparen würde, muss für Arbeitslosengeld wieder ausgegeben werden. M. M. B., per E-Mail (gefunden in der BZ)
Alle einschläfern?
Ich bin auf jeden Fall für die Erhaltung des Tierparks. Er ist viel besser eingebettet als der Zoo. Und: Sollen etwa alle gesunden Tiere, die im Tierpark leben, eingeschläfert werden? H. Bodenhagen, Spandau (gefunden in der BZ)
Wie lange noch?
Ich kann nur hoffen – im Namen aller Berliner – dass diese dumme Idee voll in die Hose geht. Wie lange müssen wir uns noch solchen Müll von unfähigen Politikern gefallen lassen? Mario Herr, Buckow (gefunden in der BZ)
Kaufe Jahreskarte
Grünschnabel Mark Seibert hätte erst denken sollen – und dann reden. Ich kaufe mir am 1. Juni von meiner kleinen Rente sofort eine Jahreskarte für den Tierpark Friedrichsfelde – und werde ihn dreimal pro Woche besuchen! R. Stephan, Wilmersdorf (gefunden in der BZ)
