Bundesverfassungsgericht sprengt mafiöse Vereinigung

(c) Foto: obs/CMA
Ihr könnt mich für bekloppt halten. Aber ich hasse die CMA mehr als die GEZ. Zwar sind sich beide Organisatuonen recht ähnlich, aber mit der CMA habe ich eigentlich nichts zu tun. Außer dass ich wie alle anderen die unerträglichen Werbekampagnen der CMA ertragen muss, die Reklame für “Produkte aus deutschen Landen” machen.
Damit ist jetzt vermutlich Schluss. Die CMA hat sich bislang aus einer Zwangsabgebe finanziert, die Landwirte zahlen mussten. Genau diese Zwangsabgabe wurde vom Bundesverfassungsgericht kassiert. Weil die Zielsetzung der komischen Kampagnen ohnehin ominös sind, gehe ich davon aus, dass uns künftig schlimme Plakate wie “Willst Du mein Brät-Pit sein?” künftig erspart bleiben. Was ein Glück. Endlich mal eine Steigerung der Lebensqualität aus Karlsruhe.
Und zugleich hat das Gericht einer üblen Praxis ein Ende gemacht. Die Landwirte konnten es sich nicht aussuchen, ob sie von der CMA Werbung für ihre Produkte haben wollen. Diese Praxis erinnert irgendwie vage an die Schutzgelderpressungen. “Du haste so eine schönen Acker. Wäre doch ein Jammer, wenn er gepfändet werden würde, weil Du deinen Zwangsbeitrag an die Familie nicht bezahlst”.
