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Archiv für Januar, 2009

Observierung direkt

27. Januar 2009
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Polizeiabschnitt in der Marchlewskistraße in Friedrichshain

Und den 501. Blogbeitrag widme ich der tapferen Berliner Polizei. Ich finde es ja erheblich besser, wenn der Staat seine Polizisten ordentlich bezahlt, ausbildet und dafür sorgt, dass nicht allzuviele Überstunden anfallen. Jedenfalls ist mir ein Polizist aus Fleisch und Blut tausend Mal lieber als versteckte Überwachungstechnik und orwellsche Fahndungsmethoden wie Online-Durchsuchung, Vorratsdatenspeicherung oder Rasterfahnung.

Deshalb und weil ich für die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bin, fällt mir immer wieder die Bruchbude in der Marchlewskistraße in Friedrichshain auf, in der der Polizeiabschnitt untergebracht ist. Wäre nicht noch der ganze DDR-Dreck an der Fassade, wäre die Bude wahrscheinlich längst in sich zusammengefallen. Eine Schande jedenfalls. Ich glaube, dass es schlimmer ist, dort zu arbeiten, als dort eine Nacht in der Ausnüchterungszelle zu verbringen. Somit wird das Haus ein Mahnmal für die falsche Innenpolitik, die auf elektronische Überwachung aller Bürger denn auf eine bürgernahe Polizei setzt.

Immerhin wird in diesem Haus die Überwachung bürgernah praktiziert. Als ich am Samstag an der Bude vorbeilief, und mich wegen irgendwas über die Bullen aufregte, ging sofort ein Fenster auf und ein rauchender Bulle übernahm die Beobachtung meiner Person persönlich. Sozusagen manuell-visuell. Ich hab mich gleich viel sicherer gefühlt.

mark vs. world

Der 500. für Nicole Simon

26. Januar 2009

Mein 500. Beitrag in diesem Blog ist nochmal für Nicole Simon. In ihrem Politik-Twitter-Verzeichnis kommt DIE LINKE bislang nicht vor. In den Kommentaren wurde ziemlich rumgemoppert. Nun ist dort zu lesen, dass am 1. Februar die Liste ein Update bekommen soll. Ich bin gespannt.

Trotzdem kann Nicole Simon nicht verhehlen, wie sehr sie DIE LINKE mag. Eine der aktuelleren Beschwerden kommentiert sie nach dem Hinweis auf das Update so:

(…) Ich halte fest: Andere Parteien sind in der Lage ihre Teilnehmer zu organisieren und in Listen zusammenzufassen und zu veröffentlichen so daß man diese zum Beispiel nutzen kann, die Mehrheit der sich hier meldenden Linken brauchen extra Unterstützung für die gleiche Tätigkeit. Rumstänkern funktioniert vielleicht in der Politik, aber nicht hier. (Quelle)

Tut mir ja leid, dass wir alle in bisschen dumm sind. Aber vielleicht ist am 1. Februar ja alles gut.

mark vs. world

Mal andersrum: Politik basht Bloggerin und “Twitter-Expertin”

24. Januar 2009

Üblicherweise läuft die Angelegenheit so ab: Politiker versucht irgendwas cooles mit Blogs, Twitter oder Facebook zu machen. Das klappt nicht, weil der Politiker auf diesen Plattformen das macht, was er sonst auch macht: Er gibt gestelzte Presseerklärungen ab. Oder aber er verstellt sich bis zur Unkenntlichkeit, was fortgesetzte Blamagen zur Folge hat. Vor allem Hubertus Heil kennt das Problem. In Folge der ganzen Angelegenheit regen sich dann alle Blogger, Twitterer und Facebook-Kiddies über den Politiker auf, der ja voll doof ist, das Medium nicht verstanden hat und überhaupt: Diese Politiker nehmen niemanden ernst, denken nur an den Wahlkampf undsoweiter.

Das ganze geht aber auch andersrum:

Nicole Simon nennt sich “Twitter-Spezialistin”. Als solche hat sie mit ihren Freunden sogar ein Buch über ihre Profession geschrieben. Weil Nicole Simon aber nicht nur eine “Twitter-Spezialistin” ist, sondern auch ein voll krass cooles web-zwo-nullisches Kompetenzzentrum, betreibt sie auch ein Blog. Und zwar ein Blog zu ihrem Buch. Ihr ahnt den Titel des Buches. “Twitter. Mit 140 Zeichen zum Web 2.0″. Echt cool. Nicole Simon führt auf ihrem Blog eine Liste “Deutsche Politiker und Parteien auf Twitter“. Da sind eine Menge Twitterer aufgelistet. Von allen Parteien und ihren Politikern. Von CDU, CSU, FDP, SPD und Grünen. Ach, Moment. Fehlt eine? Ja, mindestens. DIE LINKE findet sich in der Liste nicht. Klar, Nicole Simon ist ja auch Twitter-Spezialistin. Da muss sie vom Parteiensystem keine Ahung haben. Die Polit-Community war verständnisvoll. DIE LINKE hat es erst gar nicht gemerkt, dann hat sich eine Lili dort in den Kommentaren zu Wort gemeldet und auf DIE LINKE hingewiesen.

Nicole Simon reagierte am nächsten Tag empört. Die User sind Schuld:

Mich würde eher umhauen das es mit dem Verstehen von Text nicht so weit bestellt sein kann. Wir sind hier bei “wer schreiben kann, kann auch lesen” – wie oben, noch vor dem Beginn der Liste, zu lesen ist: “Fehlt jemand? Hier kann man sich eintragen bzw. Daten ergänzen.”

Inzwischen habe auch ich das tolle Blog von Nicole Simon, der “Twitter-Spezialistin” entdeckt und über das oben zitierte Formular den Twitter-Account von Halina Wawzyniak, der stellvertretenden Bundesvorsitzenden der LINKEN, vorgeschlagen. In die Liste ist er dadurch freilich nicht gekommen, denn

Die Linke ‘fehlen’ genauso wie alle anderen Twitteraccounts die sich noch nicht gemeldet haben bzw deren Accounts nicht als solche erkennbar sind. Um bei dem Beispiel zu bleiben: ich habe just einen Eintrag von http://twitter.com/halina_waw erhalten, wo nichts auf dem Profil dafür spricht, das hier eine Politikerin ‘offiziell’ twittert. Solche Profile liste ich auch bei allen anderen Parteien nur, wenn ich einen entsprechenden Eintrag dieser Person habe oder zum Beispiel durch den angegebenen Link nachvollziehen kann was diese Person ist oder macht. (Quelle: Nicole Simon in den Kommentaren zu o.g. Beitrag)

Das ist natürlich Unsinn, denn Halina hat ihe URL angegeben und ich habe in dem Meldeformular alles erläutert – und mit meiner dienstlichen E-Mailadresse versehen. Eine Reaktion habe ich nicht erhalten. Transparente Kommunikation wäre auch zu viel verlangt für so eine coole web-zwonullische “Twitter-Expertin”. Also habe ich mir flugs Halinas Account vorgenommen, etwas aufgehübscht, die Bio ergänzt, Logo reingepackt, roten Hintergrund, einen Hinweis bei Nicole Simon in den Kommentaren gepostet. Keine Reaktion. Inzwischen regen sich dort auch alle möglichen anderen User auf. Nicole Simon reagiert etwa so souverän wie Sebastian “Was soll der Scheiß” Edathy, verweist auf das Meldeformular (mit dem es aber offenkundig unmöglich ist, sich anzumelden).

Gestern habe ich dann aufgeschnappt, dass jemand anders dort versucht hat, meine Twitter-URL zu melden und direkt eine Abfuhr erhielt, weil man irgendwelche dödeligen Mitarbeiter der LINKEN nicht listen würde. Ich bin nicht eitel genug, um darauf hinzuweisen, dass ich Mitglied des Bundesausschusses der LINKEN bin und überdies sozusagen offiziell aus dem WahlQuartier der LINKEN twittere. Und ich prüfe die gelsiteten Feeds einfach mal nicht darauf, ob dort überall die harten Kriterien eingehalten sind.

Ich nehme einfach nur hin, dass Dieter Wiefelspütz und Nicole Simon Gemeinsamkeiten haben: Sie mögen offenbar DIE LINKE nicht, reagieren unwirsch auf Hinweise und pampig auf Kritik, lassen keine Transparenz walten, können keine Fehler zugeben und erst Recht nicht korrigieren. Von Professionalität fange ich gar nicht erst an, obwohl mir schon gerade der Gedanke kommt, dass Markus Beckedahl eventuell das Blog von Nicole Simon als Datenbasis für seine tollen Web 2.0-”Studien” verwendet.

So schließe ich mit der Feststellung und dem Appell: Wenn Blogger, Twitterer oder wenigsens Nicole Simon mit dem, was sie tun, ernst genommen werden wollen, dann müssen sie wenigstens die Grundregeln lernen und begreifen, die in dem Geschäft gelten. Erst Recht dann, wenn man behauptet, eine Liste von Politik-Twitterern zu führen. Nachhilfe können zum Beispiel die Senioren meiner Bezirksorganisation sicher gerne geben.

Disclosure: Ich leite den Bereich “Redaktion, Online, Events” im WahlQuartier der LINKEN

medien

Twitter aus dem Wahlquartier

21. Januar 2009

Ab heute werde ich regelmäßig und bis zur Bundestagswahl im September aus dem WahlQuartier der LINKEN twittern.

Das WahlQuartier ist die Kampagnenzentrale der LINKEN. Ich bin dort mit meinem Team für die Online-Kampagne, Veranstaltungen und Print-Medien zuständig.

www.twitter.com/markseibert

mark vs. world

SPD im Vernichtungskrieg gegen DIE LINKE?

20. Januar 2009

Der vollkommen unbedeutende SPD-Bundestagsabgeordnete Beauftragter der SPD-Bundestagsfraktion für das Branntweinmonopol, Reinhardt Schultz, hat offenbar den Wahltag nicht gut verkraftet. In dem einschlägig berüchtigten Blatt “Welt Kompakt” fordert er die Vernichtung der LINKEN, die im übrigen mit der NPD gleichzusetzen sei:

Entweder, die Linkspartei habe “über mehrere Jahre zuverlässig den Nachweis der Demokratie-Treue, der außenpolitischen Bündnistreue und des politischen Realismus abgelegt oder: Die SPD bekämpft die Linkspartei und vernichtet sie Schritt für Schritt.”
Schultz erinnerte daran, dass die NPD eine Zeit lang in einigen westdeutschen Landtagen gesessen sei. “Die CDU ist mit dieser Herausforderung trotz aller Versuchungen sehr gut fertig geworden. Sie hat als eher rechte Volkspartei politische Integrationsaufgaben am rechten Rand. Die SPD hat dieselbe Aufgabe am linken.” (Quelle)

Das ist ja mal ne Rhetorik, die mich irgendwie an Berlusconi erinnert, der weiland im Europäischen Parlament meinte mitteilen zu müssen:

Signore Schuuulz, ich weiß, dass in Italien ein Filmproduzent gerade einen Film schneidet über ein Konzentrationslager der Nazis. Ich werde Sie für die Rolle des Kapo vorschlagen. Sie sind perfekt.
(Quelle)

Aber egal. Eigentlich interessant ist die Auffassung Schultz’, derzufolge die SPD dort nicht wählbar sei, wo sie mit der LINKEN zusammenarbeitet. Dumm für die Genossen in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen-Anhalt. Das erklärt andererseits auch das eine oder andere schlechte Wahlergebnis der SPD hie und da. Ich finde ja auch, dass die nicht unbedingt wählbar sind, wenn auch aus anderen Gründen.

Übrigens gebe ich die Frage nach der Demokratiefähigkeit gerne an die SPD zurück. Nicht nur wegen der Vernichtungskriegsrhetorik des MdB Schuuuultz, sondern auch zum Beispiel wegen der Entgleisung des SPD-MdB Tabillion, der der Linkspartei gerne mal “eins auf die Schnautze” geben wollte. Wenn das mal keine agressiv-kämpferische Haltung ist.

Übrigens: Einen Besuch wert ist das “unzensierte open Blog” von Reinhard Schultz. Der Einladung zum Dialog vom Oktober 2007 folgte dann nichts mehr.

Politik

Sehr selbstbewusst.

16. Januar 2009

Aus einer Einladung, die ich eben per Mail bekommen habe:

Liebes soziales Umfeld,
dein Mittelpunkt (…) hat demnächst ja wieder Geburtstag und möchte den gern ausgiebig mit dir feiern. Daher komme bitte (…) mit vielen (riesen)großen Geschenken in die (…) und mache es dir auf dem extra für dich reservierten Podest bequem. Es wird wie immer super!
bis dahin,
dein Zentrum

mark vs. world

Skurrile Klickstrecke

16. Januar 2009

Spiegel Online, das alte Mistvieh, hat eine Klickstrecke zu skurriler Wahlwerbung gebracht. Ich lasse mich gar nicht darüber aus, dass die Wahlplakate, die in dieser Klickstrecke zu sehen sind, bei weitem nicht alle skurril, sondern teilweise ganz ordentlich sind. Wie zum Beispiel das Plakat der Grünen mit dem Slogan “Sendepause für die Privatsphäre”. Das muss man mal neidlos anerkennen. Dass SpOn es aber bei 25 Plakaten nicht schafft, auch nur ein einziges der LINKEN zu bringen, ist so kurz vor der Hessen-Wahl mal wieder typisch.

Zum Glück gibt es aber mein Blog. Meine drei Lieblingsplakate der LINKEN sollen Euch nicht vorenthalten werden:

Politik

Eine aktivierende Wortwolke für DIE LINKE

9. Januar 2009
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Aktivierende Wortwolke (im Entstehen)

In der kommenden Woche wird das WahlQuartier, also die Wahlkampfzentrale, der LINKEN eröffnet. Seit Monaten sind daher schon umfangreiche Baumaßnahmen im Karl-Liebknecht-Haus zu beobachten. Heute haben wir die neuen Büros bezogen, ganz fertig ist aber noch nichts.

An den Treppenaufgängen werden derzeit gerade Tagclouds angebracht. Oder wie unsere Agentur es nennt: “Aktivierende Wortwolken”. Sie illustrieren, was wir den ganzen Tag machen (werden). Zum Beispiel bloggen, überzeugen, begeistern, sprechen, streiten, diskutieren, ermöglichen undsoweiter. Als gerade die Gerüste aufgebaut wurden und die ersten Schablonen schon angebracht waren, trafen Claudia, die Chefin des WahlQuartiers, und ich im Aufzug den Bundesschatzmeister und die Leiterin des Bereichs Finanzen der LINKEN. Der entstehende Dialog war herrlich und ich bin mir sicher, dass wir derlei noch sehr, sehr häufig erleben werden:

Bereichleiterin Finanzen: Die malen ja schon Deine Buchstaben, Claudia

Claudia: Ja, das sind aktivierende Wortwolken

Alle schauen verständnisvoll

Bundesschatzmeister (in bestimmendem Tonfall): Was kostet das denn?

Claudia (leise, nuschelnd): Ääh, das habe ich gerade vergessen (springt sodann im dritten Stock schnell aus dem Fahrstuhl).

Inside KLH

Keine Politik mehr beim Hessischen Rundfunk

7. Januar 2009
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HR-Maskottchen Onkel Otto. Foto: HR

Vorhin habe ich noch kurz gestutzt, als mein Telefon klingelte, ich mich meldete und die Person am anderen Ende sagte: “Ja, hallo, hier ist die Gabi*, tut mir leid, ich bin aus dem verrückten Hessen”. Eben lese ich, dass der Hessische Rundfunk bei seinen Forenangeboten wegen der Wahl keine politischen Äußerungen mehr zulassen will. Wegen des absoluten Neutralitätsgebotes, wie es heißt. Und tatsächlich: Geht man auf deren Community-Seite, kann man lesen:

Hinweis zur Forennutzung
Der Hessische Rundfunk steht als öffentlich-rechtlicher Sender in der besonderen Verantwortung, in Wahlkämpfen absolute Neutralität zu wahren. Das gilt auch für vom hr betriebene Plattformen mit nutzergenerierten Inhalten. Wir bitten Sie daher um Verständnis für die Entscheidung, bis zur Landtagswahl am 18.1.2009 keine politischen Meinungsäußerungen in den Foren der hr-community zuzulassen.

(Quelle)

Jetzt bin ich sehr gespannt, wie das weitergeht bei dem einstigen “Rotfunk”. Es kann ja gut sein, dass der HR die völligen Verflachungstendenzen nicht nur bei der Hessenschau, die ich schon zu meinen Zeiten in Hessen beobachten konnte, fortsetzt und künftig ab 19.30 Uhr dort nur noch von Äbbelwoi, Ribbsche mit Kraut oder Feuerwehrfesten berichtet wird. Tatsächlich werde ich auf die Nachrichten beim HR in den nächsten beiden Wochen mal einen scharfen Blick werfen und schauen, wie sie es mit der absoluten Neutralität halten und wie sich das vor allem auf die Informationspflicht des Senders auswirkt.

Könnte gut sein, dass sie da scheitern, denn es ist schlicht nicht möglich, Nachrichten von einem absolut objektiven Standpunkt zu bringen und das wird ernsthaft wohl auch niemand erwarten.

Ich sehe schon das besorgte Gesicht von HR-Fernsehdirektor Manfred Krupp am Wahlabend vor mir, wenn er die niedrige Wahlbeteiligung kommentiert. Kein Wunder, wenn der völligen Programmverblödung auch noch die Zwangsentpolitisierung per Forenpolicy folgt. In dem Sinne fordere ich eine Überarbeitung der Website des HR. Der einzige Politikbeitrag auf der Startseite (“Wahlkampf mit Angela Merkel & Co“), in dem viel weniger (nur eine Zeile) über DIE LINKE berichtet wird als über andere Parteien (sicher ein Zufall), muss weg. Topmeldung wird dann das Wetter (“Hessen tiefgefroren“), gefolgt von tollen Verbrauchertipps (“Welcher Weinverschluss ist der beste?“). Landwirtschaftsberichterstattung darf auch nicht fehlen (“Zuchtviehauktion: Note eins für Zuchtbullen“). Nur Mut. Ich werde das kontrollieren.

medien

Mein erstes Mal: In den Keller gehen

4. Januar 2009

Hier ist gerade die große Räumerei am Laufen. Am Dienstag zieht Katalin um und der neue Mitbewohner kommt. Zwischen den Kisten stehend fiel mir eben auf, dass ich noch die in dem Keller war, der zur Wohnung gehört. Sehr eigenartig. Ich glaube, den werde ich auch nicht betreten. Dann ist es unmöglich, dass ich ihn voller Gerümpel packe, das ich dann umständliche entsorgen muss, wenn ich mal ausziehe.
Merkwürdig finde ich es aber schon, dass ich es nach über drei Jahren nicht geschafft habe, mal die Treppe runterzusteigen.

mark vs. world