Innenpolitik, Bürgerrechte, Datenschutz, Medien
November 15th, 2008

Wie peinlich: Lutz Heilmann (MdB) im Kreuzzug gegen Wikipedia

Ich muss mich schon wieder schämen für eine tumbe Aktion eines Genossen, nämlich des Bundestagsabgeordneten Lutz Heilmann, gegen Wikipedia. Heilmann hat eine einstweilige Verfügung gegen den Förderverein, der wikipedia.de (nicht aber de.wikipedia.org) betreibt, erwirkt. Im Ergebnis musste die Seite einstweilen vom Netz gehen. Derzeit ist auf wikipedia.de nur eine Erklärung zu sehen:

Mit einstweiliger Verfügung des Landgerichts Lübeck vom 13. November 2008, erwirkt durch Lutz Heilmann, MdB (Die Linke), wird es dem Wikimedia Deutschland e.V. untersagt, “die Internetadresse wikipedia.de auf die Internetadresse de.wikipedia.org weiterzuleiten”, solange “unter der Internet-Adresse de.wikipedia.org” bestimmte Äußerungen über Lutz Heilmann vorgehalten werden. Bis auf Weiteres muss das Angebot auf wikipedia.de in seiner bisherigen Form daher eingestellt werden. Der Wikimedia Deutschland e.V. wird gegen den Beschluss Widerspruch einlegen.

Vor gut einem Jahr versuchte sich eine Genossin bereits an einer Klage gegen Wikipedia. Katina Schubert vertrat damals die Auffassung, dass Wikipedia verfassungsfeindliche Symbole verwenden würde. Seinerzeit konnte auch mit meiner bescheidenen Mithilfe, aber vor allem weil Katina Schubert ein Einsehen hatte und den Arsch in der Hose, einen Fehler zuzugeben,  die Sache wieder in Ordnung gebracht werden. Mal schauen, ob das mit Lutz Heilmann auch klappt.

Was mich aber wirklich ärgert, ist die Denke, die hinter dem Vorgehen Heilmanns steckt. Das Anliegen von Katina mag damals noch ehrenhaft gewesen sein, weil es das Ziel verfolgte, etwas gegen Nazipropaganda zu unternehmen. Lutz Heilmann hingegen versucht, Inhalte, die seiner Auffassung nach nicht in Ordnung sind, aus dem Netz zu tilgen. Vorwürfe der Zensur liegen dann natürlich auf der Hand.

Eine solche Klage gegen wikipedia.de ist überdies auch nicht sonderlich intelligent. Inhalte lassen sich nicht einfach aus dem Netz wegverbieten. Darüber hinaus hat Heilmann sich natürlich selbst ein Loch ins Knie gebohrt, weil jetzt erst Recht viele Menschen auf den Inhalt aufmerksam werden, den sie sonst nie zur Kenntnis genommen hätten.

Das alles ist sehr ärgerlich. Einzelne Politiker meiner Partei lassen offenbar jede Fähigkeit und jeden Willen zu einer demokratischen Auseinandersetzung mit Kritik, mit Vorwürfen oder mit gegenläufigen Positionen vermuten. Solche Reaktionen, wie die Heilmanns, kann ich mir nicht anders erklären, dass man sich selbst ideologisch eingemauert hat und nun überall Feinde sieht, gegen die man in den Krieg ziehen muss. Und im Krieg sind ja schließlich alle Mittel erlaubt.

Ebenso ärgerlich ist die Weigerung oder die Unfähigkeit einiger, sich damit auseinanderzusetzen, wie freies Wissen, wie partizipatives Internet oder dergleichen funktionieren. Zwar wird einerseits die Allmacht der bürgerlichen Medien in Sonntagsreden angeprangert. Die Alternative gerät aber dann in Misskredit, wenn es nicht in den eigenen Kram passt. Und statt sich auf einer angemessenen Ebene der Debatte zu stellen, obsiegt die Diskursfaulheit und bürgerliche Gerichte werden mitsamt dem ansonsten verteufelten Repressionsapparat in die Spur geschickt.

Eben gerade kriege ich so ein ganz mieses Gefühl, dass während der vielen Wahlkämpfe des kommenden Jahres sich solche Aktionen wiederholen könnten. Mal schauen, ob es möglich ist, die Kandidatinnen und Kandidaten entsprechend zu schulen oder ob die Beratungsresistenz vorherrschen wird.

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161 Kommentare »

  1. “Trägerverein” ist falsch. Wikimedia Deutschland ist ein *Förderverein* für freies Wissen, betrieben wird Wikipedia von der Wikimedia Foundation in den USA. Schon desshalb ist die Klage meiner laienhaften Meinung nach gegenstandslos.

    Kommentar von Brightbyte — Samstag, 15. November 2008 @ 13:26
  2. Das erschreckende daran ist, dass das zeigt, dass viele Menschen doch nur ein Haufen Rechtsfaschisten sind. Und das gerade das tun dann diejenigen, die den Sozialismus propagieren.
    Kein Wunder, dass Links einfach nicht ernst genommen wird und auch nicht ernst genommen werden kann. Warum Rechtsfaschisten? In meinen Augen ist die Auffassung dieser Personen gegenüber deutschem Rechtswesen faschistischer, gar fanatischer Natur.
    Bevor sich Politiker der Linken an einen Feldzug gegen anderes Unrecht machen, sollte ersteinmal in den eigenen Reihen aufgeräumt werden.
    Denn wie hier schon angedeutet, ich schätze, dass manch einer einfach unbelehrbar ist.
    Aus sarkastischer Natur heraus würde man jetzt sagen, Heilmann sei es nicht anders gewöhnt, aber das ginge wohl nun zu weit.

    Kommentar von Mike — Samstag, 15. November 2008 @ 13:35
  3. [...] Die Welt ist Scheiße ZweiPunktNull Funkfeuer Spreeblick zum Thema Mark [...]

    Pingback von anderer stern II - vanity correction | Leere Signifikanten — Samstag, 15. November 2008 @ 13:50
  4. @Brightbyte
    Danke für den Hinweis. Ich habe es geändert.

    Kommentar von Mark Seibert — Samstag, 15. November 2008 @ 14:06
  5. [...] linkeblogs [...]

  6. Online Enzyklopädie Wikipedia.de gesperrt…

    Die bekannte Internet Online Enzyklopädie Wikipedia wurde in Deutschland mit der Adresse Wikipedia.de der Wikimedia Deutschland mit einer einstweiligen Verfügung vorübergeht gesperrt.
    Grund für die Sperrung der Domain „Wikipedia…

    Trackback von BlogTopf.de — Samstag, 15. November 2008 @ 14:27
  7. SED/Stasi halt. Was soll man sich schon großartig von diesem Verein erwarten. (Das ist zumindest das Bild, dass Herr Heilmann gerade der Bevölkerung präsentiert.)

    Würde die LINKE konsequent sein, würde sie endlich mal alle mit entsprechender Vergangenheit rauswerfen. Dazu ist sie zu feige, sie gehört ja auch zu Establishment.

    Kommentar von name — Samstag, 15. November 2008 @ 15:06
  8. @Mark: Danke für die schnelle Änderung. Die jetzige Fassung ist für nicht-eingeweihte allerdings immernoch irreführend. Besser wäre sowas wie “Förderverein, der wikipedia.de, nicht aber de.wikipedia.org betreibt”.

    Ist etwas spitzfindig, zugegeben, es ist aber genau diese Verwirrung, die immer wieder zu solchen sinnlosen Klagen führt.

    Kommentar von Brightbyte — Samstag, 15. November 2008 @ 15:49
  9. [...] daran, einen guten Ruf zu erarbeiten und dann wird alles durch eine einzige Person relativiert. Der Meinung sind auch andere Blogs, und wieder andere sehen dabei ihre Kritik and er Linken [...]

    Pingback von Linker lässt wikipedia.de sperren | Links-Politik — Samstag, 15. November 2008 @ 16:32
  10. [...] vermutlich nur noch mehr Aufmerksamkeit erregen. Negative Eigen-PR in Zeiten des Web… und auch die “Genossen” können das Vorgehen nicht so ganz begreifen… Abgelegt unter: Alle Artikel im [...]

    Pingback von Storyblogger » Wikipedia.de durch Linke-Politiker gesperrt — Samstag, 15. November 2008 @ 16:32
  11. [...] Wie peinlich: Lutz Heilmann (MdB) im Kreuzzug gegen Wikipedia – Mark Seiberts Logbuch [...]

    Pingback von Wikipedia.de wurde vom Netz genommen | Web 2.0 Dude — Samstag, 15. November 2008 @ 17:40
  12. Fragen sie doch mal Herrn Heilmann was er als nächstes zu tun gedenkt.Konsequent wäre den Zugang zu allen Medien verbieten zu lassen, das müsste aber dann weltweit geschehen.
    Was soll ich am Montag meinen Grundschülern sagen, die Wikipedia benutzen, wenn sie nicht direkt auf die Seite kommen, bzw. lesen das Herr Heilmann den Zugang mal eben sperren ließ.
    Und was den Schaden anbetrifft den er als Bundestagsabgeordneter seiner Partei zugefügt hat, so sollte er dafür öffentlich zur Rechenschaft gezogen werden.
    Verschärft wird die ganze Sache , weil auf seiner Wikipediaseite die immer noch zugänglich ist, ja keine Unwahrheiten stehen.
    Möglicherweise wird bald vom Heilmann-Effekt die Rede sein (international nennt man so ein törichtes Handeln den Barbara Streisant Effekt)

    Kommentar von Bluesman — Samstag, 15. November 2008 @ 17:50
  13. @brightbyte
    Du hast Recht. Ich habe das nochmal ergänzt. Danke.

    @name
    nur zum Thema Parteiausschluss: Sowas ist in der LINKEN so gut wie nicht möglich. Das Statut sieht dafür extrem strenge Richtlinien vor, weil man mit Blick auf das Disziplinierungssystem der SED ähnliche Mechanismen vermeiden wollte. Es ist ohnehin besser, die politische Auseinandersetzung zu suchen, als gleich mit dem Schiedsgericht zu kommen.

    @bluesman
    wir versuchen gerade, Kontakt zu Lutz Heilmann herzustellen. In der Parteizentrale der LINKEN gehen massenweise Protest-E-Mail usw. ein. Vielleicht obsiegt ja noch die Vernunft.

    Kommentar von Mark Seibert — Samstag, 15. November 2008 @ 17:57
  14. Die Deutsche Leitkultur ist nicht mehr was sie war.
    Ich, KanzlerSchroeder.de bedauere, dass unser .de-Land vom Land der Denker und der Dichter zum Land der Juristischen Klugscheisser verkommt.

    Kommentar von kanzlerschroeder.de — Samstag, 15. November 2008 @ 18:04
  15. Es mag sein das dem vermutlichen Stasimitarbeiter Lutz Heilmann bitter Unrecht getan wird, wenn behautet wird, dass er ein Stasimitarbeiter gewesen sei. Jemand der als Antwort auf ein mögliches Unrecht nur Zensur kennt, erklärt sich damit schon mal für schuldig. Zumal er gegen den völlig Falschen klagt.

    Kommentar von King Balance — Samstag, 15. November 2008 @ 18:36
  16. …. könnte doch vielleicht ernsthafte Personal- und noch mehr Glaubwürdigkeitsprobleme geben, oder?

    Kommentar von Flimrick — Samstag, 15. November 2008 @ 18:37
  17. TRACKBACK: Diese jüngste PR-Aktion scheint allerdings nicht das erste Mal zu sein, dass der Abgeordnete für Negativ-Schlagzeilen sorgt. Kein Wunder, dass sich auch Mitglieder und Sympathisanten der Linken angesichts dieser wenig sensiblen Herangehensweise entsetzt zeigen. Dubios ist das Ganze allerdings schon und wirft auch auf die Partei, für die er im Bundestag sitzt, kein gutes Licht. Diesen Fall allerdings zu verallgemeinern und damit generell Stimmung gegen die Linke zu machen, ist auch nicht gerade fair.

    Kommentar von Aktion Störtebeker — Samstag, 15. November 2008 @ 18:49
  18. Bundesweite Aktion gg. Heilmann?

    Ich bin Demokrat und möchte das Internet nutzen.

    Friedrich Teller

    P.S.
    110euro bereits für wikipedia gespendet…

    Kommentar von Friedrich Teller — Samstag, 15. November 2008 @ 18:55
  19. @Bluesman

    Was soll ich am Montag meinen Grundschülern sagen, die Wikipedia benutzen, wenn sie nicht direkt auf die Seite kommen, bzw. lesen das Herr Heilmann den Zugang mal eben sperren ließ.

    Wikipedia als solche ist NICHT offline! Nur die Weiterleitung von http://www.wikipedia.de ist gesperrt.

    Siehe: http://de.wikipedia.org

    P.S.: Hier get es zum mißliebigen Eintrag
    http://de.wikipedia.org/wiki/Lutz_Heilmann

    Kommentar von DietmarF — Samstag, 15. November 2008 @ 19:14
  20. Da bleibt einem als Mitglied der Linken in Schleswig-Holstein nur eins zu sagen: Entschuldigung.

    Aber: Was der Mann da abzieht, findet in dieser Partei garantiert keine Mehrheit. Die Frage wird jetzt sein, wie gehen wir in der Partei damit um?

    Rausschmiss ist sicher keine Lösung … man muss Menschen mit solchem Verhalten politisch isolieren, dann erübrigt sich jedes Verfahren vor Schiedskommisiionen etc.

    Kommentar von Heinz-Werner — Samstag, 15. November 2008 @ 19:22
  21. [...] auf de.wikipedia.org erwirkt hat, hat hohe Wellen geschlagen. Blogs aller Couleur, selbst einer der Linken selber, berichteten darüber und sparten nicht mit Kritik und Häme, überdies brachten die Frontseiten [...]

    Pingback von Heilmann und die deutschen Gesetze down « FUNK_FEUER — Samstag, 15. November 2008 @ 19:32
  22. [...] Zeit-Geist 15-11-2008: Wikipedia.de derzeit "tot", Nazidemo Mnchen "Wie peinlich: Lutz Heilmann (MdB) im Kreuzzug gegen Wikipedia……….." Wie peinlich: Lutz Heilmann (MdB) im Kreuzzug gegen Wikipedia | MARK [...]

  23. Tjo, voll ins eigene Knie geschossen. Fast die gesamte deutsche Internet-Gemeinde gegen sich aufbringen ist auch eine Leistung. Den Schaden für die gesamte Partei “die Linke” würde ich auch mal als äußerst groß bezeichnen. In allen möglichen Foren und Blogs liest man “Linke=SED”.

    Ich würde empfehlen den Herrn Heilmann schnellstmöglich zu kontaktieren, um Schadensbegrenzung zu betreiben. Die sofortige Aufhebung der einstweiligen Verfügung wäre das mindeste.

    Kommentar von Hein — Samstag, 15. November 2008 @ 19:42
  24. Ich verfolge den Fall Heilmann-Effekt jetzt seit einigen Stunden.In dieser Zeit sind tausende neuer Einträge unter Lutz Heilmann zu finden.Google News verzeichnet zur Zeit 166 Artikel zu dem Fall.vor 3 Stunden waren es noch 32.Auch die Aussage von Hein kann ich nur bestätigen . In allen Foren der Zeitungen und in fast allen Blogs wird die Linke über einen Kamm mit dem Vorgehen von Heilmann geschoren.Ich bin auch Mitglied der Linkspartei in NRW und fordere den Parteivorstand auf , so schnell wie möglich zu diesem Vorgang Stellung zu beziehen.Der Schaden wird quasi stündlich grösser.

    Kommentar von Bluesman — Samstag, 15. November 2008 @ 19:55
  25. Wenn der Parteiausschluss so einer Person bei der Linken (so gut wie) unmöglich ist, disqualifiziert sich diese Partei in meinen Augen für jede Wahl. Immerhin hat er in der Begründung angegeben, dass es seiner beruflichen und politischen Laufbahn schade, wenn der Artikel über ihn stehen bliebe. Damit hat er ganz automatisch seine Partei mit in das Spiel einbezogen. Und wenn genau diese Partei ihn jetzt nicht auf das schärfste abstraft zeigt sie, dass genau das mit ihr möglich ist, was eine Partei in ihrer “Ahnenliste” ja Jahrzehnte praktiziert hat: Zensur, Geschichtsfälschung und Meinungsunterdrückung.

    Kommentar von Farlion — Samstag, 15. November 2008 @ 20:08
  26. offener Brief

    Sehr geehrter Herr Abgeordneter,

    ich bin Schulleiter an einem Gymnasium in Esslingen. Über das Wochenende wollten einige unserer Schüler sich auf Präsentationsarbeiten vorbereiten. Dabei greifen Sie auch auf Wikipedia zurück.

    Mit Ihrer Aktion, wikipedia.de sperren zu lassen, haben Sie nicht nur unsere Schüler in ihrer Arbeit behindert. Vielmehr darf ich sagen, dass Sie sich damit wohl selbst einen unglaublichen Bärendienst erwiesen haben. Eines darf ich Ihnen versichern, dass alle Schüler unserer Schule Ihren Namen nicht vergessen werden. Wir werden diesen einmaligen und unerhörten Vorgang einschließlich Ihrer mutmaßlichen Stasiverstrickungen an gegebener Stelle sowohl im Gemeinschaftskunde-/Politik-Unterricht als auch im Deutschunterricht einzubringen wissen.

    Meine Schüler würden Ihnen jetzt in der jungen Menschen eigenen Sprache zurufen wollen: “Der Mann ist verbrannt”.

    Wenn Sie mir erlauben, so möche ich Ihnen doch noch meine persönliche Einschätzung und meinen Ratschlag mitteilen. Nehmen Sie den Hut und legen Sie Ihr Mandat nieder. Wir bemühen uns den jungen Leuten Demokratie zu erklären. Sie stellen Ihre persönlichen Belange über die Demokratie. Das ist ein sehr schlechtes Beispiel.

    Mit freundlichen Grüßen
    Schulleiter

    Kommentar von Joachim — Samstag, 15. November 2008 @ 20:12
  27. [...] der nächsten Bundestagswahl kann sich Lutz Heilmann damit abschminken. Sollte er nach dieser auch von Parteifreunden einfach nur als peinlich eingeschätzten Zensuraktion wirklich noch antreten wollen, sind die Linken in Schleswig-Holstein [...]

    Pingback von mein-parteibuch.com » Der peinliche Fall des Lutz Heilmann — Samstag, 15. November 2008 @ 20:26
  28. @farlion
    das mit dem parteiausschluss ist so eine sache. es ist eine besonders drastische maßnahme, entsprechend hoch sind die hürden, um zu vermeiden, dass jemand regelmäßig sanktionen wegen seiner meinungsäußerung befürchten muss. aber all das, was du nennst, Zensur, Geschichtsfälschung und Meinungsunterdrückung, vertritt DIE LINKE nicht. heilmann steht mit seiner aktion allein, das muss man zur kenntnis nehmen. ich hoffe, dass es möglich ist, ihn zu überzeugen, die verfügung zurückzunehmen.

    Kommentar von Mark Seibert — Samstag, 15. November 2008 @ 20:29
  29. also,wikipedia als quellenangabe für irgendwelche vorträge oder hausarbeiten zu benutzen wäre an meiner schule absolut nicht durchgegangen. meine lehrer hätten uns die recherche dort oder generell im internet am liebsten verboten :D zudem funktioniert wikipedia, auch auf deutsch, ja noch. halt nur nicht unter dieser adresse. ich bin sicher, jeder schüler wird das herausfinden.
    damit möchte ich natürlich bei weitem dieses verhalten nicht entschuldigen, sondern sehe es ebendso als maßlose dreistigkeit an.

    Kommentar von fräulein prym — Samstag, 15. November 2008 @ 20:33
  30. Ich arbeite selbst an der Wikipedia mit und was dieser Herr sich raussnimt, müßte ehrlicherweise seine politische Laufbahn beenden: gerade Wikipedia, welche freies wissen für alle, also auch für die unteren sozialen Schichten zugänglich macht lamzulegen… Ein partei-ausschlußverfahren ist fällig!!! Wie kann sich dieser ‘Staat nur immer wieder von solchen Leuten vorführen lassen?

    Kommentar von Lutz — Samstag, 15. November 2008 @ 20:38
  31. Ich fand die LINKE vorher überaus interessant. Danke an Herrn Heilmann, er hat mir die Augen geöffnet (und wohl auch vielen anderen). Wie kann man nur seiner eigenen Partei so ins Bein schießen? Die Quittung bekommen Sie bei der nächsten Wahl.

    Kommentar von Walter Ramsau — Samstag, 15. November 2008 @ 20:55
  32. Ich möchte mich in aller Form bei Lutz Heilmann bedanken. Er hat es geschafft, dass Wikipedia wieder in aller Munde ist.

    Ganz besonders aber bedanken wir uns für die finanzielle Unterstützung die uns Herr Heilmann verschaffen hat. Mit Bezug auf seine Aktion wurden heute alleine über 6.000 Euro gespendet.

    https://secure.wikimedia.de/spenden/list.php

    Vielen Dank und weiter so. Wir sammeln noch weiter Spenden. einer von wikipedia

    Kommentar von einer von wikipedia — Samstag, 15. November 2008 @ 20:57
  33. [...] gesperrt Dampfmaschine – Wikipedia.de vorläufig außer Betrieb MARK SEIBERT:LOGBUCH – Wie peinlich: Lutz Heilmann (MdB) im Kreuzzug gegen Wikipedia zweipunktnull – Und Ihr denkt, die Linken sind eine wählbare Partei? Diesen Beitrag in [...]

  34. Ich denke, Lutz Heilmann bereitet gerade seinen Parteiaustritt vor, weil er nicht wieder zur nächsten Bundestagswahl aufgestellt werden wird.

    Kommentar von Arne List — Samstag, 15. November 2008 @ 21:18
  35. Gerade jetzt wäre für die LINKE ein passender Zeitpunkt, um die Stasi-Brut endlich mal auszusortieren. Alles andere macht sie nur noch unglaubwürdiger. Das was da heute passiert, offenbart den wahren Geist einiger hochranginger Linksparteiler.

    Kommentar von antas — Samstag, 15. November 2008 @ 21:21
  36. @Mark
    Aber genau das ist es doch, was immer mehr Deutsche vom Wählen abhält: Politiker bauen echten Bockmist (entschuldige bitte den Ausdruck) und werden letztlich weiter von ihrer Partei geschützt und teilweise gefördert. Das beste Beispiel ist doch Wolfgang Schäuble, der nachweislich unter Kohl Schwarzgelder von Karl-Heinz Schreiber angenommen hat und dafür nicht bestraft sondern sogar unter Merkel noch mit einer Machtposition belobigt wurde.
    Wenn Die Linke genauso verfährt, dann ist sie keinen Deut besser, als unsere anderen Parteien.
    Vertrauen bei den Wählern schafft das nicht gerade.

    Kommentar von Farlion — Samstag, 15. November 2008 @ 21:28
  37. @farlion
    ich kann dir versichern, dass lutz heilmann nicht im geringsten geschützt wird, sondern sich viel mehr auf reichlich unannehmlichkeiten gefasst machen muss. mein ziel ist jetzt erstmal, dass die einstweilige verfügung vom tisch kommt und dass wir künftig sowas hoffentlich verhindern können.

    so oder so: für parteiausschlüsse gelten hohe hürden, die auch das Parteiengesetz vorsieht:

    “Ein Mitglied kann nur dann aus der Partei ausgeschlossen werden, wenn es vorsätzlich gegen die Satzung oder erheblich gegen Grundsätze oder Ordnung der Partei verstößt und ihr damit schweren Schaden zufügt. (§10 (4) PartG)

    Schwerer Schaden liegt vor, aber im Sinne des Gesetzes wahrscheinlich kein Vorsatz. Dazu hätte er wissen müssen, was er lostritt. Und das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Aber unabhängig davon: Mir ist die politische Debatte allemal lieber als unpolitische Schiedsverfahren.

    Kommentar von Mark Seibert — Samstag, 15. November 2008 @ 21:35
  38. @Mark

    Zustimmung. Ich wäre nur froh, wenn aus der Bundestagsfraktion ein deutliches Signal an die weltweite Wikipedia-Gemeinde gesendet wird. Wenn ich den Brief der Schüler da oben lese, muss ich heulen. Natürlich kommt man weiterhin auf die Wikipedia, aber viele haben die de.-Domain als Bookmark oder lesen nur die Nachrichten und glau-ben-es-nicht!

    Kommentar von Arne List — Samstag, 15. November 2008 @ 21:40
  39. Was zahlt der politische Gegner Herrn Heilmann für seine Aktion? So wird die “Linke” trefflich weiter madig gemacht!

    Kommentar von Bulldogge — Samstag, 15. November 2008 @ 21:40
  40. Was mich wundert ist, dass Heilmann ja noch relativ jung ist. Gerade in dem Alter sollte man doch ein wenig Medienkompetenz besitzen und wissen, was passiert, wenn man Wikipedia sperren lässt.

    Es muss nicht heißen, aber trotzdem bezeichnend, dass die einstweilige Verfügung vom LG Lübeck kommt. Genau von dem LG, an dem Heilmann mal als Rechtsreferendar gearbeitet hat.

    Kommentar von Hein — Samstag, 15. November 2008 @ 21:41
  41. @Arne
    Wird es geben. Ich bin schon seit Stunden mit Troubleshooting befasst (war heute zufällig im Büro, weil ich die Mediaplanung für Hessen machen wollte). Wir versuchen, den Kontakt herzustellen und die Sache aus der Welt zu kriegen.

    Kommentar von Mark Seibert — Samstag, 15. November 2008 @ 21:42
  42. [...] Die Partei die Linke ist endgültig in der deutschen Politik angekommen. Ein Linker berichtet: MARK SEIBERT:LOGBUCH Wie peinlich: Lutz Heilmann (MdB) im Kreuzzug gegen Wikipedia Ich muss mich schon wieder schämen [...]

  43. Lieber Schulleiter, wenn Ihre Schüler auf Wikipedia angewiesen sind, sind diese recht arm dran! Artikel aus dem Internet werden doch fast kritiklos kopiert, wie wäre es mal mit wissenschaftlicher Literatur? Manche Bundesländer sollten etwas mehr Niveau in Ihre Bildung bringen!!! Außerdem wissen wir doch gar nicht, was der politische Gegner Herrn Heilmann gezahlt hat!

    Kommentar von Bulldogge — Samstag, 15. November 2008 @ 21:52
  44. [...] zweipunktnull Mark Seibert [...]

    Pingback von Lutz Heilmann und Wikipedia - Manche lernen es nie | Pierre Markuse — Samstag, 15. November 2008 @ 21:53
  45. Was soll so ein dusseliger Beitrag?

    Kommentar von Bulldogge — Samstag, 15. November 2008 @ 21:55
  46. Aus Sicht der mittelmaessigen Rechten oder auf-rechten Mitte oder wie immer man sonst nennen will, was gegenwaertig die politische Landschaft dominiert, muesste man solche Granaten wie diesen Heilmann glatt erfinden, wenn es sie nicht schon gaebe. So ein Scheiss wiegt mindestens vier Wochen angestrengte anti-links Propagenda in der BILD auf. Ein Geschenk des Himmels fuer jeden guten Christenmenschen …

    zum kotzen ..

    :-(

    Kommentar von Roger Beathacker — Samstag, 15. November 2008 @ 21:59
  47. Hallo zusammen,
    schade, dass hier so auf einem Mann herumgehackt wird, der mit RECHTSSTAATLICHEN MITTELN (als nichts anderes sehe ich den Gang zu einem Gericht) gegen eine (vermeintliche oder auch nicht) Verletzung seines Persönlichkeitsrechts vorgeht.
    Sollen doch bitte die Gerichte entscheiden, ob der Artikel gegen das Grundgesetz verstößt.

    Kommentar von Samuel — Samstag, 15. November 2008 @ 22:03
  48. Vorschlag: 73,53 Euro spenden (einfach mal umgedreht lesen)

    Kommentar von Spendenheini — Samstag, 15. November 2008 @ 22:08
  49. @Samuel

    Natürlich ist das sein gutes Recht. Aber manche Dinge schaden nunmal mehr, als dass sie nützen.

    Kommentar von Hein — Samstag, 15. November 2008 @ 22:17
  50. Ich muss Samuel zustimmen,
    es war das gute Recht von Herrn Heilmann, diese Schritte zu unternehmen. Jeder sollte sich gegen Unwahrheiten und Verleumdungen wehren können, die über Ihn verbreitet werden, und dass muss man mal ehrlich sagen, das Netz ist eine verdammte Grauzone, was Persönlichkeitsrechte angeht, gerade weil sich Infos so schnell und ungefiltert verbreiten…

    Das einzige, was wir als Zuschauer kritisieren können, ist die Unverhältnismäßigkeit seiner Aktion. Warum gleich die ganze Domain sperren?
    Ich hoffe, das er sich bald dazu äußern wird, denn jetzt gerade stellt jeder nur Vermutungen an…

    Btw: ich möchte gar nicht wissen was die Bild daraus macht…

    Kommentar von Jan — Samstag, 15. November 2008 @ 22:20
  51. Die LINKEN sind – wie es der Name schon sagt – LINK.

    Kommentar von Maulkorb — Samstag, 15. November 2008 @ 22:20
  52. @Samuel
    Und deshalb soll das Recht auf Information von Millionen Internetnutzern eingeschränkt werden?Herr Heilmann hat sich für seine Kamikazenummer auch noch den falschen Gegner ausgesucht.Verantwortlich für den Inhalt ist Wikipedia.org Das er mit der EV bei dem Landesgericht in Lübeck!(wohnt er nicht in Schleßwig-Holstein)durchgekommen ist war mir bisher ein Rätsel.
    @Hein
    Danke für den Ansatz das Rätsel zu lösen

    Kommentar von Bluesman — Samstag, 15. November 2008 @ 22:22
  53. [...] hätte Knüwer ausnehmen müssen, denn der titelt in seinem Blog zwar übertrieben Wie peinlich: Lutz Heilmann (MdB) im Kreuzzug gegen Wikipedia, schämt sich aber für seinen Parteigenossen und läßt deutliche Worte folgen: [...]

    Pingback von Kalter Krieg in dumpfen Hirnen — Ratatatam — Samstag, 15. November 2008 @ 22:23
  54. Ganz egal, was Heilmann jetzt für Rechtfertigungen bringt wird. Das wird niemanden interessieren, am allerwenigsten den Durchschnittsblogger. Die Geschichte ist für Jahre im Deep-Web gespeichert und wird nicht nur dem Lutzi schaden, sondern auch seiner Partei.

    Das Internet in seinem Lauf, hält weder Heilmann noch Schäuble auf. :)

    Kommentar von antas — Samstag, 15. November 2008 @ 22:27
  55. Liebe Genossen,
    seid ihr noch ganz knusper. Was soll der Scheiß? Wollt ihr allen Ernsten Honecker wieder erwecken, den guten Josef aus seinem Grab holen. Rosa ist auch tot.

    Kommentar von Moses Haferacht — Samstag, 15. November 2008 @ 22:39
  56. Schämen muss man sich nicht für ihn. Es war vielmehr die letzte Rettung vor einem Haufen Neonazis und Antikommunisten, die die Wikipedia dominieren. Beim Heilmann-Artikel war die gleiche Gruppe am Werk, die aus Jan Korte einen Stalinisten gemacht hat, der den sowjetischen Einmarsch in Afghanistan ganz super findet, Carsten Schatz haben sie zum Mauer-Verherrlicher gemacht, Katja Kipping ist eine Terroristenfreundin, Willi van Ooyen ein SED-Spion im Westen und Katina Schubert wurde auf der Meta-Ebene als RAF-Unterstützerin diffamiert. Wir sollten mit Lutz Heilmann besser solidarisch umgehen. Wikipedia hat immer noch den Ruf einer emanzipatorischen und demokratischen Plattform für freies Wissen, das Gegenteil ist der Fall.
    Lesetipp:wikipedia-inside.unrast.org/
    …oder mal den Artikel über den “Polenfeldzug”, da kommt einem das kalte Gruseln

    Kommentar von nazipedia — Samstag, 15. November 2008 @ 22:58
  57. Ja, biegt es nur wieder so hin, dass ihr die Opfer seid. Das erzeugt Vertrauen, ist aber zumindest Linientreu.

    Die Partei, die Partei die hat immer Recht! Der rote Wedding marschiert!
    Wir tragen die Wahrheit von Haus zu Haus
    Roter Wedding, grüßt Euch, Genossen,
    Haltet die Fäuste bereit.
    Haltet die roten Reihen geschlossen

    Kommentar von antas — Samstag, 15. November 2008 @ 23:09
  58. [...] duckhome.de Lutz Heilmann zensiert Wikipedia Alles was bewegt – An Reaktionen mangelt es nicht!!!! zweipunktnull.org – Und Ihr denkt, die Linken sind eine wählbare Partei? radio-utopie.de – LUTZ HE… funkfeuer.wordpress.com – wikipediade-down Share and Enjoy: Diese Icons verlinken auf Bookmark [...]

  59. Was bildet sich dieser arme Wicht eigentlich ein.
    War Mitglied der Stasi und denkt wohl noch, dass sie existiert.
    Was ist das nur für eine Partei. Sie wird nur dann glaubhaft, wenn sie ihre alten Zöpfe abschneiden.
    Das ist einfach nur peinlich.
    Aber ich muß wohl aufpassen was ich schreibe, sonst stehen morgen zwei schlecht gelaunte Gorillas mit grauem Mantel und Hut vor meiner Tür.
    Armes Deutschland

    Kommentar von demokrat — Samstag, 15. November 2008 @ 23:41
  60. Armer Lutzi,
    wie blöd kann man eigentlich sein, um einen derartigen sinnlosen Aktionismus durchzuziehen? Hat Deine Mutti Dich nicht lieb gehabt?! Millionenfacher Hass ist Dir nun gewiss und das liegt nicht nur an Deiner blöden Hackfresse mit Ohrring.
    Du bist politisch toter als tot, zumindest bei Bundesdeutschen, die wissen, wie man einen Computer anschaltet.

    Viele Grüße und verklag mich, Weichei,
    Alexander Gonscherowski

    Kommentar von alexander gonscherowski — Samstag, 15. November 2008 @ 23:42
  61. Genau richig. Sehe ich ganz genauso.

    Der beste Kommentar zu diesem Artikel.

    Kommentar von demokrat — Samstag, 15. November 2008 @ 23:44
  62. Vollkommen richtig.
    Außerdem steht auf der Seite der Linken selbst drin, dass er bei der Stasi war.
    Was will der eigentlich?

    Kommentar von demokrat — Samstag, 15. November 2008 @ 23:48
  63. @demokrat :Soweit ich das jetzt recherchiert habe geht es ihm unter anderem darum das seine Tätigkeit als “Jugendschutzbeauftragter” eines Online Sexshops nicht bekannt wird .Der Sex-Shop “Flutsch-Express” befindet sich in seinem Haus in Lübeck.Wenn man ein wenig googelt findet man im Impressum : http://209.85.135.104/search?q=cache:GsxUwatbBK8J:www.flutsch-express.de/imprint.php/78af23588261c422b620c77b4f0e14ea+Lutz+Heilmann+Dornbreite+163&hl=de&ct=clnk&cd=15&gl=de
    Weil ihm diese Tätigkeit peinlich ist und nicht seine Stasi Vergangenheit macht er scheinbar die ganze Aktion.

    Kommentar von Bluesman — Sonntag, 16. November 2008 @ 00:05
  64. Das folgende ist zwar plump, aber trifft den Kern meiner Gefühle.

    Ich hasse den Mann für sein kurzsichtiges und schlichtweg dummes Handeln. Absolut unverständlich wie man auf so eine schwachsinnige Idee kommt eine Umleitung zu Wikipedia sperren zu lassen. Bei jedem Menschen mit halbwegs normalem Verstand müssten doch die Alarmsirenen schreien, wenn man sowas plant. Das ist doch so unglaublich offensichtlich, dass er allen damit schadet. Sich selbst, seiner Partei und auch Leuten, welche die schöne Scrolldownleiste mögen (ICH ZUM BEISPIEL)

    Ich bin wütend.
    Aber ich find es genau so Kritik an einer Person gleich für eine ganze Partei geltend zu machen….

    Kommentar von Kundali — Sonntag, 16. November 2008 @ 00:44
  65. ähhm… “ich finde es genau so arm” müsste es heißen

    Kommentar von Kundali — Sonntag, 16. November 2008 @ 00:45
  66. mh hust.. Entschuldigt meine vielen Posts, aber immer wenn ich grade meinen Kommentar abschicke fällt mir was neues auf.

    “1991 begann Heilmann ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Technischen Hochschule Zittau.”

    Wenn jemand so ein Studium überhaupt in Erwägung zieht, dann verwundert einen nichts mehr. (Ja, es gibt auch nette und schlaue BWLer!)

    Kommentar von Kundali — Sonntag, 16. November 2008 @ 00:49
  67. @Nazipedia:

    >> Es war vielmehr die letzte Rettung vor einem Haufen Neonazis und Antikommunisten, die die Wikipedia dominieren. <<

    Das Problem löst man aber nicht, indem man die deutsche Weiterleitungsseite sperren lässt. Eine Strafanzeige gegen die entsprechenden Autoren in der Wikipedia wäre das äußerste Mittel. Vorher können Personen des Öffentlichen Lebens auch mit einer Presseerklärung in eigener Sache reagieren, so dass andere Wikipedia-Autoren das als Grundlage für eine interne Regelung nehmen können.

    Kommentar von Arne List — Sonntag, 16. November 2008 @ 01:33
  68. Im übrigen werde ich morgen mal meinen Anwalt konsultieren. Der gute Herr Heilmann hat auf seiner Internetpräsenz auf das Impressum vergessen. Mal schaun, was die in Lübeck dazu sagen.

    Kommentar von antas — Sonntag, 16. November 2008 @ 01:57
  69. Lieber Gott, warum nur müssen sich diese Politsäftel so ungeheuer wichtig nehmen? Was nu, Herr Heilmann? Vielleicht sollten Sie das gesamte deutschsprachige Internet sperren lassen, denn nun kennt Sie fast jeder User, und keiner wird sich fragen, ob die Einträge in Wiki zu recht dort stehen oder nicht. Es ist auch vollkommen belanglos, weil der Popanz, den Sie da inszeniert haben, in aber auch gar keinem Verhältnis zur Bedeutung Ihrer Person steht. Gratulation zum Eigentor!

    Kommentar von Viktor — Sonntag, 16. November 2008 @ 02:10
  70. Die “ZEITUNG” Bild hat auch von Heilmanns Drohung berichtet – warum wird den nicht dieses Blatt auch eingestellt?

    Kommentar von eva — Sonntag, 16. November 2008 @ 02:24
  71. Juhu – “Stasi-Lutz” vom Teppichhändler zum Medienkasper, welche Karriere.
    Vor allem so demokratisch.
    Ähnlich wie sein hessischer Parteigenosse, welcher in Sachen der Abweichler / Ypsilanty, eben diese Demokraten mit “alles Schweine” öffentlich via RTL titulierte.
    Schon recht intressant den Rüssel gegenüber Demokraten so voll zu nehmen –
    aber mit Schweinen und Sauställen kennen sich die Herrschaften ja bestens aus !!!!
    Jura-Studium – jo… und davor Stasi, BWL, Tankstelle und Teppichverkäufer

    Nun wird halt der Rest der Menschheit für dumm verkauft… gelernt ist gelernt..

    Soso – Er wehrt sich gegen *unbewiesene* Behauptungen.
    ER kann gerne mal meinen Bruder fragen, gerade in Bezug auf *unbewiesene* Behauptungen wird ER dann erfhren, das die Stasi nicht sonderlich zimperlich damit war.

    Ausserdem sollte man wissen, das die Persoinenschutztruppe bei welcher der gute Herr war keine Laienspielgruppe sondern Stasi-Hardcore war !!!
    Nehme ich dann noch die staatsfeindlichen Äusserungen der PDS-Nachfolger, das Verstaatlichungsgequatsche einer Sarah Wagenknecht in Kooperation mit Lafontaines Populismus und Gysis zentrale Verschleierungstaktiken, dann muss man nur verwundert den Kopf schütteln, wenn ausgerechnet solche Subjekte plötzlich die Rechtsstaatlichkeit für sich persönlich entdecken und damit dann auch noch “werbewirksam” agieren.
    Mitglieder einer bewiesenermassenen Direktnachfolgeorganisation einer kriminellen Vereinigung, welche noch immer in aller Öffentlichkeit ungeschoren andere beleidigen (siehe Abweichler Ypsilanti: “dies sind alles Schweine” ) sollten einfach, um es mal mit Dieter Nur´s Worten auszudrücken: die Schnauze halten !!!

    Hauptabteilung Personenschutz.
    Heilmann wurde nach eigenen Angaben nur im Objektschutz staatlicher Einrichtungen eingesetzt.

    Eine “Objektschutzvariante” des Personenschutzes ist glatte Volksverarschung.

    Wenn ich dann auch noch hier lese, dass Wikipedia von Faschisten durchsetzt ist und Alle nur den Linken was böses wöllen – dann kommen mir glatt die Tränen.
    Einzig unklar ob vor Lachen oder Wut…..

    Kommentar von Vista — Sonntag, 16. November 2008 @ 02:45
  72. Egal “ob die Vernuft noch siegen mag” oder ob Heilmann das Desaster durchziehen will, es zeigt einfach daß sich in der linken Parteispitze (zu der ich einen MdB einfach mal zählen will, obwohl ich seinen Namen bis heute noch nicht gehört habe) eine Trollquote erreicht ist, die einen tolerierung als Partei für mich unmöglich macht.

    Die Aussagen einer S. Wagenknecht sind so stalinistisch und offenkundig undemokratisch daß man sich fast wünschen möge sie solle es am eigenen Leib erfahren.
    Petra Pau sorgt mit unmöglichen google-AdSense Kennwörtern dafür daß man sogar ihre Banner fast überall ertragen muß (oder mußte?).
    Lafontaine ist nichts anderes als ein gefährlicher Menschenfänger und wie Gysi seine eigenen Stasi-Vergangenheit vergessen hat machen lassen, nötig zwar Respekt ab aber zeigt auch daß hier keinerlei demokratisches Verständnis an den Tag gelegt wird.

    Ganz ehrlich: Ihr macht mir Angst und ich hoffe daß die Propaganda im Netz noch vertieft wird und rechtzeitg vor allen kommenden Wahlen von den Volksparteien genutzt wird um die Menschen im Land gegen Euch zu sensibilisieren und wenigstens den Westen stasifrei zu halten.

    Ihr habt in einer parlamentarischen Demokratie genau so viel zu suchen wie die NPD, nämlich gar nichts.

    Ich halte Euch -ganz offen- für die größte Gefahr meiner persönlichen Freiheit in diesem Land und dem werde ich nicht weiter tatenlos zusehen, sondern über jeden Kanal versuchen Euch zu diskreditieren. Wenn man sich in der Blogosphäre so umschaut scheine ich dabei nicht der einzige zu sein und ich hoffe wirklich daß sich das potenzieren kann und ihr bald (wenigstens bundespolitisch) keinerlei Rolle mehr spielt.

    Kommentar von axel — Sonntag, 16. November 2008 @ 02:53
  73. http://www.wawzyniak.de/?p=956

    Kommentar von Halina — Sonntag, 16. November 2008 @ 08:04
  74. Ja, den Namen Lutz Heilmann werde ich wohl mir auch merken. Eher als Warnung. Warnung vor einer Partei die solche Menschen unterstützt und hinter schönen Überschriften schützt. Warnung vor einem Menschen, der Soziales propagiert und die Sozialschwachen auch gerne in den Hintern tritt. Hat die Stasi auch gern getan. Vorne den Sozialismus prangern und hintenrum den kleinen Mann mit Rechtsmitteln mundtod machen.

    Kommentar von Ecco — Sonntag, 16. November 2008 @ 10:39
  75. Da hat der “Herr” Heilmann sich ein Eigentor geschossen. Na und ? Damit muß eine (mittlerweile) arrivierte Partei wie “Die Linke” (ich war bei der Gründung der WASG dabei) leben können. Die Spanne vom Paradiesvogel bis zur Dreckschleuder findet sich in jeder menschlichen Gemeinschaft wieder, selbstverständlich auch in der Linken. Die Linke muß jetzt sagen, wie sie mit dem Machtmißbrauch ihres Mitglieds umgehen will. Zu hören (lesen), daß sie das verurteilt, würde mir schon reichen. Ansonsten muß die Linke mit dem Mann leben. Die SPD muß mit Schröder und Eichel leben – und schafft das auch ;-)
    Die CDU lebt mit Merkel und Pofalla gar nicht schlecht. Und der CSU haben Stoiber und seine Amigos auch nicht nachhaltig geschadet.
    Also: Kein Grund zur Aufregung ! Da hat ein Blödmann in Panik über die Stränge geschlagen. Jetzt lesen 100 Mal mehr Menschen den Bockmist, den er zu verantworten hat. Die für ihn schmerzhaften Konsequenzen trägt er selbst.

    Grüß Gott
    und Glückauf
    Friedrich Prinz

    Kommentar von Friederich Prinz — Sonntag, 16. November 2008 @ 10:44
  76. [...] E-Mail vom Parteivorstand der Linken [via Heise] – Marc Seibert (Die Linke): “Wie peinlich: Lutz Heilmann (MdB) im Kreuzzug gegen [...]

  77. Es sit ein bisschen hirnrissig nun die gesamte LINKE für seine aktion zu verurteilen. Vielleicht sollte man den gemeinten wikipedia-artikel auch mal lesen!

    http://de.wikipedia.org/wiki/Lutz_Heilmann

    “Vor der Wahl hatte Heilmann den Mitgliedern des Landesverbandes seine Tätigkeit beim MfS verschwiegen. Dies stellte einen Verstoß gegen innerparteiliche Richtlinien dar. Auf dem Landesparteitag am 4. Dezember 2005 stimmten die Mitglieder des Landesverbandes Schleswig-Holstein über einen Misstrauensantrag gegen Heilmann ab. Das Ergebnis war 47 Stimmen für Heilmann zu 42 gegen ihn.[4] Heilmann ist seitdem innerhalb der Linken in Schleswig-Holstein umstritten”

    @ecco, axel und andere

    Kommentar von ChiefAlex — Sonntag, 16. November 2008 @ 11:44
  78. [...] Zwei Aspekte interessieren mich abseits des großen Getöses an dem Fall: zum einen Mark Seiberts Reaktion: »Ich muss mich schon wieder schämen für eine tumbe Aktion eines Genossen« – das größte [...]

    Pingback von Linkes Onlinemarketing. - ats20.de — Sonntag, 16. November 2008 @ 11:46
  79. Ist ja gar nicht so schlecht, was die Linke da so anstrebt, habe ich bis heute gedacht. Nun muss ich leider feststellen (hoffentlich viele Demokratie bewussten Bürger mit mir), dass die Linke (dafür steht ja dieser Linksverdreher) die Meinungsfreiheit abschaffen und den Überwachungsstaat einführen möchte. Jedes Übel hat einmal ganz klein angefangen. Werde Dank Herrn Heilmann und die Linke Stimmung machen, wo ich nur kann.

    Kommentar von Exagorator — Sonntag, 16. November 2008 @ 11:52
  80. So denn, ich schließe mal eben meine Wohnung ab, bevor Herr Heilmann auch noch meine gedruckten Lexika und alles andere verbietet und durch richterlichen Beschluss unbenutzbar macht, was nicht seiner Weltanschauung oder seiner Meinung entspricht.

    Ich verkneife mir hier jeden Kommentar, wann das schon mal so war.

    In jedem Fall weiß ich eins: Diese Partei werde ich nicht wählen!

    …wenn ich nur an die Schüler denke, die an diesem Wochenende Hausaufgaben machen wollen und wegen eines narzisstischen Politikers an der Sperrseite von Wikipedia scheitern. Das also ist “Bildungspolitik”.

    maja

    Kommentar von maja — Sonntag, 16. November 2008 @ 11:53
  81. Ist ja gar nicht so schlecht, was die Linke da so anstrebt, habe ich bis heute gedacht. Nun muss ich leider feststellen (hoffentlich viele Demokratie bewussten Bürger mit mir), dass die Linke (dafür steht ja dieser Linksverdreher) die Meinungsfreiheit abschaffen und den Überwachungsstaat einführen möchte. Jedes Übel hat einmal ganz klein angefangen. Werde Dank Herrn Heilmann gegen die Linke Stimmung machen, wo ich nur kann.

    Kommentar von Exagorator — Sonntag, 16. November 2008 @ 11:54
  82. Am erschreckensten finde ich, dass der werte Herr Heilmann, wenn er nur irgendwie die Möglichkeit dazu gehabt hätte, wahrscheinlich die ganze deutschsprachige Wikipedia sperren hätte lassen.

    Nennt man mit Kanonen auf Spatzen schießen und ist dank des Streisand-Effektes wohl das Eigentor des Jahres 2008.

    Kommentar von masd — Sonntag, 16. November 2008 @ 12:01
  83. Wann kommt denn mal ne aktuelle Stellungnahme von Herrn Heilmann zu dem Schaden den er der gesamten Partei (also auch mir)beschert.Jeder macht mal nen Fehler- aber dann sollte man dazu auch Stellung beziehen- gerade wenn durch die Verfehlung noch tausende Anderer vom Schaden betroffen sind.Es ist nicht zu fassen.

    Kommentar von Bluesman — Sonntag, 16. November 2008 @ 12:10
  84. “Rechtsfaschisten” klingt schon mal gut! Viellicht sollte man sich bei Wikipedia mal über die definiton von Faschismus informieren – ach ja, geht ja nicht!
    Ich bin für eine pluralistische, demokratische und konstruktive politische Ordnung. Natürlich gehört da auch “Links” dazu… Schade ist nur, dass gerade aus dieser “Ecke” immer zu der Eindruck ensteht, dass demokratischer Pluralismus nur im Sozialismus herrschen kann – gerade auch, was die Meinungsfreiheit angeht! Da wird dann unser demokratischer Rechtsstaat – der von linker Seite nun nicht immer geliebt wird – für eigene Zwecke missbraucht, um missliebige Darstellungen zu entfernen. Typisch ist auch, dass die Seite von Herrn Heilmann nicht erreichbar ist… Will sich jemand “Volkes Zorn” entziehen?

    Ganz neben bei nutze ich Wikipedia häufig und gerne, was mir jetzt von einer Einzelperson untersagt wurde… Sch…..!!

    Kommentar von S.B. — Sonntag, 16. November 2008 @ 12:19
  85. Haha: http://stats.grok.se/de/200811/Lutz%20Heilmann

    Heilmann Wikiartikel wurde immer so max. 200-500 mal am Tag abgerufen. Gestern warens über 250.000 Abrufe. Nur damit man sich die Dimensionen seines Fauxpas vorstellen kann.

    Kommentar von masd — Sonntag, 16. November 2008 @ 12:22
  86. Noch nicht im Informationszeitalter angekommen, genau so wie die Pokitik der Linken.

    Kommentar von Max — Sonntag, 16. November 2008 @ 12:24
  87. Verstoss gegen Artikel 5 Grundgesetz!!!

    Hab auch auf anderen Seiten viel über diesen Heilmann gelesen und bin zu folgendem Entschluss gekommen:

    1. JA, die Vorwürfe gegen Heilmann stimmen!!!
    2. JA, Heilmann war in der Stasi!!!
    3. JA, Heilmann hat Dreck am Stecken!!!
    4. JA, Die Deutsche Politik und Rechtssprechung hat in voller Linie versagt!!!

    Folgerung:

    1. Heilmann MUSS das Mandat SOFORT entzogen werden
    2. Der Linken MUSS das Parteirecht SOFORT entzogen werden

    Falls sich die Regierung nicht dazu entschliessen sollte, MUSS diese mit SOFORTIGER Wirkung aufgelöst werden!!!

    Denn dann hält sie sich nicht an das Grundgesetz, in der in Artikel 5 steht:

    Art. 5 [Recht der freien Meinungsäußerung]

    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

    Hiermit haben wir eine klare Zensur, das Landgericht Lübeck hat mit Deckung der Bundesregierung gegen das Grundgesetz verstossen!!!

    In diesem Fall zählt nicht das Recht auf Schutz der eigenen Person, da dieser Heilmann ein Regierungsvertreter ist…

    So ist mein Rechtsempfinden

    Was bilden sich diese Herrn der Linken eigentlich ein????

    Kommentar von Henrik K — Sonntag, 16. November 2008 @ 12:24
  88. Diese peinliche Aktion zeigt doch nur allzu deutlich, dass manche Ihrer “Genossen” noch lange nicht in der Demokratie angekommen sind. Andere darf man kritisieren, sobald es aber um die eigene Geschichte geht, zieht man den Schwanz ein und schiesst mit Nuklearwaffen auf Mücken.

    Wären Sie konsequent und an wirklicher politischer Arbeit interessiert, würden Sie diesen Vogel postwendend aus der Partei werfen.

    Kommentar von Linke Bazille — Sonntag, 16. November 2008 @ 12:41
  89. bildet euch eure eigene meinung

    http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Lutz_Heilmann

    Kommentar von Henrik K — Sonntag, 16. November 2008 @ 12:45
  90. Wieder hallo,
    mir läuft es kalt den Rücken herunter, wenn ich diese Diskussion hier verfolge.
    Keiner weiß genau, was Sache ist, worüber sich Herr Heilmann genau beschwert und was er vor dem Verbotsantrag (der ja von einem Gericht gestützt wurde) schon unternommen hat.
    Hat hier niemand das Vertrauen in die deutsche Justiz, gestützt durch seriöse journalistische Arbeit?
    Jeder weiß mittlerweile, dass man ohne weiteres über wikipedia.org auf die deutschsprachigen Seiten kommt, der “Schaden” hält sich also durchaus in Grenzen. Ich frage mich eher, warum es offensichtlich nicht möglich ist, nur einen bestimmten Eintrag bis zur juristischen Klärung zu sperren.
    Im Internet besteht meiner Ansicht nach eine riesige Gefahr der Verletzung von Persönlichkeitsrechten und ich finde es gut, dass im Rahmen der Beschwerde von Herrn Heilmann wieder darüber diskutiert wird, wo Persönlichkeitsrecht vor anderen Rechten steht und wo berechtigterweise auch nicht.
    Ich finde es eher eher eine Schande, auf welche Art hier von vermeintlichen “Linken” gegen Heilmann geschossen wird. Damit disqualifizieren sie sich meiner Meinung nach mehr, als dies Heilmann je tun könnte.
    Polemisieren, drohen, spekulieren, verleumden ist einfach. Sachlich abwägen und auf dem Boden bleiben scheinbar weniger.
    Jede Person (auch in der Öffentlichkeit stehende Abgeordnete) hat das Recht, Veröffentlichungen gerichtlich auf Verstöße gegen das Persönlichkeitsrecht überprüfen zu lassen.
    Samuel

    Kommentar von Samuel — Sonntag, 16. November 2008 @ 12:48
  91. Eins verstehe ich nicht:

    der Mann ist doch jurist, und ich gehe davon aus, daß er Akademiker ist. Wenn sein Intelligenzquotient ihm solch einen Faux-Pas erlaubt, wie hat er die politische Karriereleiter überhaupt so weit nach oben erklimmen können?

    Wie ist es möglich, daß er die Konsequenzen seines Handelns so falsch einschätzen konnte?

    Ich schätze mich nicht als sonderlich intelligent ein, aber ohne in irgendeiner Form übetreiben zu wollen, das hätte ich, meine Wenigkeit, den Lutz auch sagen können, daß der Schuß voll nach hinten gehen würde.

    Es wäre mir, bevor ich überhaupt zur Tat schreite, völlig bewußt gewesen, daß ich meine Partei einen großen, wenn nicht gar immensen Schaden anrichten würde.

    Hat er es nicht gewußt??? Wirklich nicht??? Oder ist das *gewollt* gewesen???

    Bei einem Mann in solch einer Position, so einen absoluten Anfängerfehler zu begehen… Entschuldigung, ich muss immer noch nach Luft schnappen, ich bin völlig fassungslos :-(

    Ich kann nur hoffen, daß die Linke sich gegen solch eine Rufschädigung wehrt. Das Engagement und die Arbeit tausender Genossen einfach so zu diskreditieren, das kann doch nicht ohne Konsequenzen bleiben.

    Ich habe verstanden, ein Ausschußverfahren ist nicht gewollt, sonst schießt sich die Linke widerrum ins Knie, es *kann* aber im Namen der vielen ehrlichen Linken Sympathisanten nicht ungeschoren davon kommen, sonst werden letztere sich von der Linke distancieren.

    Ich kann nur hoffen, mein Beitrag wird nicht gleich in die Luft zerrissen, manche Kommentatoren hier scheinen ziemlich aggressiv zu sein.

    Schönes Wochenende an Alle,

    Ed

    Kommentar von ed — Sonntag, 16. November 2008 @ 12:53
  92. Ich finde es ausserordentlich gut,das Herr Heilmann diesen Schritt gemacht hat.Ich hoffe das er dadurch das Image seiner Partei noch etwas mehr ankreidet bzw den Denkanstoss dazu gibt wieviel er von Meinungsfreiheit hält.Herzlichen Glückwunsch,sowas kann auch nur von einem LINKE-Politiker kommen;)

    Kommentar von Helmberger — Sonntag, 16. November 2008 @ 12:54
  93. Alter Schwede … nachdenken Leute, nachdenken! Als würde es in anderen Parteien besser zugehen, als gäbe es dort keine schwarzen Schafe … dass ich nicht lache. Nun die gesamte Linkspartei dafür verantwortlich zu machen ist ja wohl wirklich hirnlos. Aber an diesem Beispiel sieht man wieder wunderschön, wie sich die Menschen ohne nachzudenken am Spiel der Medien hochziehen und einfach nur nachquatschen.

    Kommentar von melt — Sonntag, 16. November 2008 @ 12:58
  94. Das kommt davon, wenn man es auch nach 18 Jahren noch nicht geschafft (schlimmer: nicht gewollt!!!) hat, sich von alten Stasi-Kadern zu trennen. Den selben Fehler haben die Konservativen Kräfte nach dem Krieg in Westdeutschland gemacht – und auch der hat sich bitter gerächt.
    Autokratisches und obrigkeitsstaatliches Denken ist ehemaligen Repräsentanten von Diktaturen eben in aller Regel nicht abzugewöhnen.
    So lange es DIE LINKE nicht schafft, sich von solchen Idioten zu distanzieren (in diesem Fall zu trennen), kann sie nie glaubhaft machen, im Rechtsstaat angekommen zu sein.

    Kommentar von Christoph — Sonntag, 16. November 2008 @ 12:58
  95. [...] Meetinx, Web 2.0 Du.de, NY Blog, zweipunktnull, Weltrundguck, Hasen-Farm, Finsblog, Gettoweb, Saarbreaker, BräklingDe , Hasenfarm , Law Blog , Claudia Sommer, Nerdcore , Millus , Spreeblick , Duckhome Funkfeuer ,Alter Falter! ,zweipunktnull Mark Seibert [...]

  96. …..Eben gerade kriege ich so ein ganz mieses Gefühl, dass während der vielen Wahlkämpfe des kommenden Jahres sich solche Aktionen wiederholen könnten. Mal schauen, ob es möglich ist, die Kandidatinnen und Kandidaten entsprechend zu schulen oder ob die Beratungsresistenz vorherrschen wird…..

    Na das wollen wir mal nicht hoffen. Am Ende würde der gemeine Wahlpöbel das wahre Gesicht der Herrschaften erst kennenlernen wenn dieselbigen an der Macht sind.

    Zwei sozialistische Dikaturen reichen für dieses Land. Eine dritte ist wirklich überflüssig.

    Kommentar von Nelson Muntz — Sonntag, 16. November 2008 @ 13:06
  97. … nein, nein. Bleibt so wie ihr seit… ihr, von der Partei der Linken. Beibt so, damit wir auch zu einem späteren Zeitpunkt wissen, was im Topf ist und was nicht. Bisschen zuviel Wasser, nen bissel zuviel Salz für ne verdauliche ökologische und sozial verträgliche Suppe. Das Rezept ist alles andere als Schmackhaft und weckt auch kein Begehren nach mehr. “Lutz Heilmann” ist schon übel, wenn er gegen Wikipedia schiesst. Keine Frage, es hätte auch andere Rezepte, leichter verdauliche dagegen geben. Aber zum Kotzen ist mir erst, wenn ich die “Deckler” und “Schönfärber” hier lese, dessen Guckloch nicht größer ist als die der einen hier benannten enorm narzistischen Stecknadel… die man zum Glück im Heu nicht mehr zu suchen braucht.

    Kommentar von Ecco — Sonntag, 16. November 2008 @ 13:15
  98. Na also, geht doch!
    http://linksfraktion.de/pressemitteilung.php?artikel=1246470002

    Kommentar von Bluesman — Sonntag, 16. November 2008 @ 13:35
  99. Wer von den knapp 80 Kommentieren vor mir, kannte einen Politiker der Linken mit dem Namen Heilmann?
    Hmm, die Hälfte? Ein Drittel? Oder nur ein Viertel von Euch? Ich glaube, eher noch weniger!

    Jetzt kennt den Namen jeder – einen besseren Vorwahlkampf kann man nicht führen…

    Kommentar von Maik — Sonntag, 16. November 2008 @ 13:36
  100. http://linksfraktion.de/pressemitteilung.php?artikel=1246470002

    Kommentar von Bluesman — Sonntag, 16. November 2008 @ 13:38
  101. Bestünde vielleicht eine Möglichkeit darin in die Parteistatuten der Linken einen Passus mit aufzunehmen, dass die politische und gesellschaftliche Vergangenheit lückenlos und ehrlich offenzulegen ist ? Wohlgemerkt nicht die private, die hat niemanden zu interessieren. Ein offener Umgang mit der eigenen Vergangenheit käme bei der Öffentlichkeit sicher besser an als der Versuch diese zu verheimlichen. Ehrlichkeit währt am längsten. Das sollten sich manche Politiker vielleicht mal wieder hinter die Ohren schreiben !

    Kommentar von exefan — Sonntag, 16. November 2008 @ 13:45
  102. @exefan
    es gibt sowas. lutz heilmann hatte seine biografie allerdings nicht vollständig offen gelegt, weswegen der in schleswig-holstein ja auch in die krtitk geriet. allerdings hat er auch die veröffentlichungen usw. dazu nicht versucht zu behindern. darum ging es bei der aktuellen geschichte auch nicht.

    Kommentar von Mark Seibert — Sonntag, 16. November 2008 @ 13:57
  103. [...] nehmen auch Parteigenossen Heilmanns von dieser Aktion [...]

    Pingback von Heilmann vs. Wikipedia | mulTIERmedia - Blog — Sonntag, 16. November 2008 @ 14:11
  104. Ich finde es SEHR interessant, dass sich jemand, der tatsaechlich eine ernstzunehmende Stasi-Vergangenheit hat, darueber beschwert, dass diese genannt wird.
    Wikipedia ist fern von “politisch” – Wikipedia ist “offen” und sollte fuer jegliche Meinung/Aussage/Info offen bleiben!

    L. HEILmann (ein Teil seines Namens kommt mir seltsam bekannt vor) wird diese Aktion sicher nicht gut tun. Ab sofort ist er als “Zensor” bekannt und es wird ihm “zweifelhaften Ruhm” als “Mund-Tot-Schlaeger” einbringen – in jedem Fall bleibt ein bitterer Nachgeschmack an seinem Namen haengen!
    Nennt man so etwas nicht auch “Eigentor”?

    Kommentar von Volker — Sonntag, 16. November 2008 @ 14:24
  105. Boah, das wird ja immer platter hier @Volker.

    Also: Mit der Stasi-Vergangenheit Heilmanns hat das alles nichts zu tun. Das ist nicht der fragliche Passus.

    Und wikipedia ist auch nicht für jegliche Info oder gar Meinung offen. Wenn Du Dir die verschiedenen Richtlinien zum Beispiel die zu Artikeln über lebende Personen oder über den “objektiven Standpunkt” vielleicht mal anschaust, wirst du meine Meinung teilen.

    Schlussendlich ist Wikipedia kein Dikussionsforum, sondern eine Enzyklopädie.

    Kommentar von Mark Seibert — Sonntag, 16. November 2008 @ 14:28
  106. Da hast du dir ja den gesamten Internet-Pöbel hier eingeladen, immerhin ein kleiner Einblick, was die Wikipedia mittlerweile bedeutet: Reaktionäre aller Qualitäten schreiben sich ihre Bild-Zeitung selbst. Bei Heilmann hatten sie da ein gefundenes Fressen: Stasi und Sex-Shop, perfekt für die Wikipedia-Community. In der Bild hätte man getitelt “Lübecker Sex-Monster gesteht: Ich habe für Honeckers Stasi gespitzelt”, in der Wikipedia begnügt man sich damit, aus dem einstigen Personenschützer reißerisch den ersten hauptamtlichen Stasi-Mitarbeiter im Bundestag zu konstruieren. Soweit treiben sie es schon, diese Kommunisten! Nach wie vor: Gegen das, was dort beim Artikel über Lutz Heilmann an Propaganda ausgebreitet wurde, hat jedeR das Recht, sich zu wehren. Leider herrscht aber noch immer die Ansicht, in der WP gebe es durch die offenen Strukturen Selbstheilungsmechanismen, die solche Attacken von rechts wieder ausgleichen und leider herrscht auch noch immer die Ansicht, die WP sei offen, demokratisch, frei und emanzipatorisch. Das Gegenteil ist der Fall, empfehle mal den Selbstversuch.

    Kommentar von nazipedia — Sonntag, 16. November 2008 @ 15:10
  107. @ Mark

    Natürlich ist die ganze Geschichte ziemlich undurchsichtig. Wenn man mal Heilmanns Gegendarstellung durchliest, dann sieht man, dass es zum Beispiel darum geht, dass der, der ihn angezigt hat, als sein “Lebensgefährte” bezeichnet wird. Dagegen wehrt Heilmann sich, sagt, derjenige hätte nur bei ihm gewohnt. Und dass seine Immunität vom Ausschuss nicht aufgehoben wurde. Der Ausschuss hat sich vielmehr geweigert, diese Immunität herzustellen, und darauf legt Heilmann Wert.

    Der größte Teil der Leute, die die Sperrung ärgert, sehen diese Beckmessereien nicht. Sie sehen nur “Stasi-Mann” – “Wikipedia-Sperrung”. Platt, aber so sind die Menschen. Und einige sehen jetzt darin die Chance, ihrem so lange vernachlässigten Antikommunismus wieder mal ein bisschen Auslauf zu gönnen. Ist nicht schön, aber … shit happens.

    Nur, wir kriegen hier vor Ort Mails und Anrufe von Linken, die uns zum Teil bei den letzten Wahlen noch unterstützt haben, mit dem Tenor: “Macht was – oder es ist aus mit der Freundschaft!” Das tut dann richtig weh.

    Aber da werden wir durchmüssen. Ob beabsichtigt oder nicht, Heilmann hat mit dieser Aktion (zumindest in Schleswig-Holstein) verbrannte Erde hinterlassen. Er wird sich darum bei der nächsten Wahl nicht kümmern müssen, dessen bin ich mir ziemlich sicher.

    Kommentar von Heinz-Werner — Sonntag, 16. November 2008 @ 15:11
  108. Howdy Nazipedia,

    kann es sein, dass du genauso paranoid bist, wie deine Kollegen von der extrem rechten Reichshälfte? Es ist mittlerweile nervig auffallend, dass sich das Bruderpaar Rechts und Links gegeseitig vorwerfen, die Wikipedia ideologisch eingenommen zu haben. Sobald ein pol. Artikel nicht zu einhunderprotzend eurem Weltbild entspricht, ist er rechts, faschistisch, aus der Bild. Vice versa gilt natürlich das selbe.

    Das ist nervig.

    Kommentar von masd — Sonntag, 16. November 2008 @ 15:45
  109. Nachtrag

    Netter Artikel bei der Morgenpost: http://www.morgenpost.de/ratgeber/technik/article979402/Wikipedia_die

    Kommentar von masd — Sonntag, 16. November 2008 @ 15:55
  110. Ich hab einen zwar radikalen aber ganz einfachen Vorschlag zum Thema Heilmann. Man sollte einfach diese ganze abgespackte “Partei” verbieten. Was sich immer wieder einige Mitglieder dieser Partei, allen vorran ihre beiden Vorhetzer Lafontaine und Gysi leisten geht ja gar nich.

    Kommentar von tomtom — Sonntag, 16. November 2008 @ 16:08
  111. Kennt ihr schon das: http://www.stasimitarbeiterlutzheilmann.de/

    Kommentar von andre — Sonntag, 16. November 2008 @ 16:28
  112. Kennt ihr das schon: http://www.stasimitarbeiterlutzheilmann.de/

    Kommentar von andre — Sonntag, 16. November 2008 @ 16:28
  113. Heilmann muss sofort aus der Partei ausgeschlossen werden sonst macht sich die Linke vollkommen unglaubwürdig und nimmt massiven Schaden. Heilmann’s Denke steht in einem massiven Widerspruch zu einem demokratischen und freiheitlichen Geist. Als Linkes Parteimitglied heißt es für mich sich von dieser Person und deren Denkeweise zu distanzieren, anderenfalls bin ich in der falschen Partei was einen Parteiaustritt undweigerlich zur Folge haben muss.

    Kommentar von KarlMarx — Sonntag, 16. November 2008 @ 17:18
  114. Ich würde gerne mal wissen wann Wikipedia wieder funktioniert. Der Abgeordete hat doch aufgegeben. Die wollen wohl noch ein paar Extraspenden mehr kassieren.

    Kommentar von Frank — Sonntag, 16. November 2008 @ 17:25
  115. die scherben sind nicht zu kitten und bleiben lange im gedächtnix

    Kommentar von lux — Sonntag, 16. November 2008 @ 17:30
  116. Ein genialer Spruch sagt folgendes:
    Hüte dich vor den Gezeichneten.
    Halte ich mir allein die Optik dieses Herrn vor Augen, bin ich um Erkenntniswelten reicher.
    Joe K. Physiognom

    Kommentar von 4joe11 — Sonntag, 16. November 2008 @ 17:56
  117. Also der Fehler des Herrn Heilmann und der angerichtete Schaden ist so groß, dass nur folgende Reaktion erfolgen kann:
    Herr Heilmann legt sein Bundestagsmandat nieder und kandidiert auch nicht wieder (er ist ja unwählbar geworden) und er wird aus der Partei “Die Linke” ausgeschlossen oder tritt freiwillig aus – wegen Parteischädigendem Verhalten und entweder “erwiesener Dummheit” oder “Korruptionsverdacht”.

    Kommentar von Harald — Sonntag, 16. November 2008 @ 18:46
  118. und da wundern sich die ossis das wir wessis solche vollidioten hier nicht haben wollen und am liebsten die mauer doppelt so hoch und drei mal so breit um dieses braune pack ziehen würden.

    Kommentar von ich — Sonntag, 16. November 2008 @ 19:36
  119. [...] wird ein Zurückrudern des Herrn Heilmann auch nicht akzeptiert. Da sind sie hart, die Blogger. Mark Seibert ärgert sich ebenfalls über seinen “Genossen”: Das alles ist sehr ärgerlich. Einzelne [...]

  120. Jedenfalls sind so ein paar Euro an Einnahmen für Wikipedia zusammengekommen und der Politiker hat wenn auch nicht beabsichtigt das gemacht was im Parteiprogramm steht.
    “Wir setzen … auf … Förderung und Aufbau eines eigenständigen, unabhängigen,Mediensektors, in dem Wissen und Informationen als öffentliche Güter…“ behandelt werden so hat der P Gau noch etwas gutes gebracht

    Kommentar von overberg — Sonntag, 16. November 2008 @ 23:37
  121. Und ich habe auch noch DIE LINKE in S.-H. gewählt!! Tut mir Leid liebe Wikipedia user!
    Nie wieder werde ich diese Partei wählen!

    Kommentar von moin moin — Montag, 17. November 2008 @ 01:40
  122. http://de.uncyclopedia.org/wiki/Lutz_Heilmann

    Kommentar von garlicboy — Montag, 17. November 2008 @ 07:43
  123. Hallo, was erwartet Ihr denn von einem gelernten Juristen? Dass er die Judikative in Frage stellt, mit der er sich viele Jahre lang wissenschaftlich beschäftigt hat?
    Und noch eine Grundsatzfrage: Wird die demokratische Gewaltenteilung in Deutschland von den Kritikern dieses Vorgehens in Frage gestellt? Soll die Judikative demontiert werden? Oder doch nur reformiert???? Bis dann …

    Kommentar von muth-ah — Montag, 17. November 2008 @ 08:08
  124. [...] bestreitet beides. Blogger echauffieren sich am Wochenende vor allem über Heilmanns Verhalten und sehen die Meinungsfreiheit gefährdet. Wikipedia erlebt dank des Hypes einen Spendenrekord von 16.000 [...]

    Pingback von Linkspolitiker lässt Wikipedia sperren | freshzweinull +++ — Montag, 17. November 2008 @ 08:47
  125. Verdammte sche…. ich schreibe gerade eine Klausur und hatte Wikpedia als favorit gespeichert,also mehrere Beiträge und jetzt das !
    So langsam wird mein Hass auf diese Politiker immer grösser,diese aufgeblähten scheiss Ego manen !
    Mein gott dagegen hätte man doch anders vorgehen können.
    Das sind doch völlig unverhältnissmässige Mittel.
    Millionen,die wiki nutzen,bleiben jetzt aussen vor,weil ein völlig unwichtiger Polit-Rambo sich verletzt fühlt,ich fass es nicht.

    Kommentar von werner wolf — Montag, 17. November 2008 @ 10:01
  126. Lieber Werner,

    Du musst jetzt ganz tapfer sein!

    Bis zu einer Million Geschädigter fehlen noch ca. 999.998. Vermutlich bist du neben Heilmann der einzige, der es nicht gemerkt hat: Wikipedia ging! Immer!

    Ihr hinterlasst mich fassungslos.

    Kommentar von Heinz-Werner — Montag, 17. November 2008 @ 10:15
  127. Wenn eine Zeitung oder ein IT-Blog über mich ein Scheiß schreibt, kann ich dagegen auch gerichtlich vorgehen. Dazu gibt es das Presserecht Wenn Wikipedia ein Scheiß schreibt soll ich da nicht vorgehen können? Hat WIkipedia Sonderrechte? Mehr hat Heilmann nicht gemacht. Und das Gericht gab ihm Recht. Wer Heilmann kritisiert treibt Richterschelte!

    Gerade Linke sollen mal internet was ein Markt hoch sieben ist auch mal kriitischer betrachten.

    Kommentar von bangbang — Montag, 17. November 2008 @ 12:33
  128. Es geht darum, dass die Änderungen, die im LH-Artikel vorgenommen wurde, eine Tageszeitung als Quelle haben. Wieso geht Lutzi nicht gegen die Zeitung vor? Wieso, stellt er gegen die Strafantrag, die die Meldung aus der Zeitung in den Artikel bei Wikipedia einbauen? Entscheidet in Zukunft die LINKE was zitierfähig ist? Wird die LINKE _sofort_ Strafantrag gegen Menschen der Netcommunity stellen, wenn sie Meldungen aus Tageszeitungen die nicht der Parteilinie entsprechen, stellen? Soll man sich überhaupt noch trauen, bei der Wikipedia mitzumachen, oder muss man, auch bei eigentlich zitierfähigen Quellen, die Angst haben, von LH oder der LINKEN (oder Schäuble) angezeigt zu werden?

    Ganz ernst: Wieso geht LH nicht gegen die Primärquelle, die Bildzeitung vor? Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Mensch sehr viel Dreck am Stecken hat.

    Kommentar von andre — Montag, 17. November 2008 @ 12:53
  129. Lassen Sie ihn doch von ihren Schlägertrupps mal “antifaschistisch besuchen”.

    Kommentar von Nelson Muntz — Montag, 17. November 2008 @ 13:12
  130. Vielen Dank für diesen sehr umsichtig und sensibel geschriebenen Kommentar zu der wirklich nur zu bedauernden Maßnahme von Herrn Heilmann. Es wäre wirklich zu überlegen ob DIE LINKE nicht Maßnahmen ergreifen sollte, in Zukunft zumindest zu verhindern, daß Mitglieder mit Stasi-Vergangenheit (o. ä.) auf Wahllisten erscheinen oder gar öffentliche Ämter bekleiden. Einen generellen Parteiausschluß halte ich aber nicht für sinnvoll, immerhin sind wir alle Menschen und jeder kann aus Fehlern lernen, oder?

    Kommentar von K. Negro — Montag, 17. November 2008 @ 15:10
  131. …sagt mehr als tausend Worte:
    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=12791
    (nach unten scrollen, nicht der Dicke, sondern der mit der Brille)

    DER hat Jura studiert…?
    Oder abgebrochen, oder so ähnlich…

    P.S.:
    Beim Thema Funkwellen und Gesundheit hat er übrigens auch nicht mehr Peilung. Aber das hier auszuführen, wäre eine andere Geschichte

    Kommentar von M. Hahn — Montag, 17. November 2008 @ 17:34
  132. Wen es konkret interessiert, was verboten wurde, kann die Einstweilige Verfügung lesen.

    http://www.buskeismus.de/urteile/5O24408_lg_Luebeck_wikipedia.pdf

    Die Differenzen mit Wikipedia wären bestimmt außergerichtlich lösbar.

    Kommentar von Rolf Schälike — Montag, 17. November 2008 @ 17:51
  133. Also, es geht doch nicht um Herrn Heilmann und auch nicht um die Linken, es geht doch darum, ob die Welt einen Misthaufen braucht, auf dem jeder Schwachkopf irgendwas abladen kann.
    Man braucht doch nur mal bei einem Thema, bei dem man sich selbst auskennt beobachten, wie sich in dieser Online-Enzyklopädie
    sog. “Autoren” täglich oder stündlich gegenseitig ihre Einträge ändern oder löschen. Und meist sind dies Leute, die von dem betreffenden Thema sowieso keine Ahnung haben, sondern offenbar mit ihrer Zeit nichts besseres anzufangen wissen als dort auf die Einhaltung von Regeln zu achten. Vermutlich beziehen sie ihr Selbstwertgefühl aus dem Glauben, an “etwas Großartigem” mitzuwirken.
    Und meist geht es dabei nicht mal um Inhalte sondern nur um Formulierungen. Ist ja auch logisch: auch wenn sich mehrere Menschen über einen Sachverhalt einig sind, werden sie ihn mit unterschiedlichen Worten darstellen. Über diese Worte dann endlos zu streiten verbessert doch den Informationsgehalt in keiner Weise. Ja, groteskerweise bleibt dann meist bei diesem Streit um Formulierungen gerade der Informationsgehalt auf der Strecke.

    Nun, vielleicht braucht die Welt aus hygienischen Gründen einen Misthaufen, auf dem jeder seine Ergüsse abladen kann. Aber muss man die deshalb zur “Wahrheit” erklären ?
    Kein vernünftiger Mensch, der an einer seriösen Recherche interessiert ist, wird das Ernst nehmen, was diese selbsternannten Autoren dort von sich geben.

    Ich finde es richtig gut, dass mal einer versucht, dagegen anzukämpfen, dass Gerüchte dadurch zu Wahrheiten werden, dass sie einer dort reinschreibt.
    Andererseits verstehe ich seine Aufregung nun auch wieder nicht, letztlich ist es doch egal, was auf diesem Misthaufen über einen verbreitet wird, vernünftige Menschen glauben das sowieso nicht.

    Kommentar von Werner — Montag, 17. November 2008 @ 23:25
  134. Dass Herr Heilmann der LINKEN mit seinem Aktionismus geschadet hat, scheint offensichtlich. Dass wiederum die LINKE nicht so ohne weiteres jemanden aus der Partei ausschließt, spricht für sie. Dass aber jemand mit so wenig Verstand überhaupt in die Partei eintreten kann, ohne von dieser als solcher erkannt zu werden, wirft kein gutes licht auf selbige.

    Unklar ist mir noch, wie die Lübecker Richter so etwas mitmachen konnten. Sind das ehemalige Spezi’s? Dann waren sie nicht klüger als Herr Heilmann selbst. Oder wollten sie den Herrn gar bewusst ins Messer laufen lassen? Mir kommt das spanisch vor.
    Bedenklich allemal, dass so eine Zensur überhaupt möglich ist.

    Kommentar von Fritz Augustin — Montag, 17. November 2008 @ 23:31
  135. Howdy Werner,

    a) Ist deiner mMn ein partizipatives Projekt, das sich dadurch auszeichnet, dass grober Unfug aufgrund demokrat. Strukturen entfernt wird? Falls nein, sollten wir in Zukunft nur mehr die “Eliten”, die im Besitz allen Wissens sind, zur Wikipedia zulassen? Ein Zentralbüro der Wikipedia sozusagen?

    b) Ist es deiner Meinung nach gerechtfertigt, dass dieser Mann zwar jur. gegen die dt. Wikimedia und Autoren der Wikipedia vorgeht (wenn er könnte, hätte er wahrsch. die gesamte Wikipedia sperren lassen), gegen die Primärquelle, eine Zeitung aber nicht?

    c) Bist du Mitglied/Sympatisant der LINKE?

    beste Grüße,
    andre

    Kommentar von andre — Montag, 17. November 2008 @ 23:35
  136. Wikipedia ist eine Sammlung freien Wissens und manchmal – zugegeben – auch Unwissens. Meistens regelt sich dies jedoch zum Brauchbaren durch die vielen Teilnehmer. Der mündige Nutzer muss sich natürlich sein eigenes Bild über den Wahrheitsgehalt machen u. ggf. weiter recherchieren. Das sollte mit jeder Information geschehen, selbst der von Brockhaus oder vergleichbaren Quellen.
    Wenn Sie Wikipedia als einen “Misthaufen” sehen, haben Sie aber weder die Bedeutung einer solchen Plattform erkannt noch jemals einen der tausenden gut verfassten Artikel gelesen.

    Kommentar von Fritz Augustin — Montag, 17. November 2008 @ 23:43
  137. @Werner
    Der vorstehende Kommentar war für Werner bestimmt.

    Kommentar von Fritz Augustin — Montag, 17. November 2008 @ 23:48
  138. Hallo Andre,
    c) Nein, weder noch. Ich finde es sogar schade, dass er von den Linken ist, denn wie man an allen Foren jetzt sieht, ist das ein gutes Argument, sich nicht mit der Frage zu beschäftigen, die mich beschäftigt.

    b) Ja, ok., das sollte er vielleicht machen. Andererseits ist es ihm überlassen, ob er sich die primäre Quelle oder die mit der vermutlich größten Reichweite aussucht.

    a) Eben genau das sehe ich nicht, dass “grober Unfug aufgrund demokratischer Strukturen entfernt” wird. Zunächstmal kommt großer Unfug hinein und das ist kein Wunder: Unwissen ist weiter verbreitet als Wissen.
    Was heißt “Eliten” ? Ich möchte etwas von jemanden wissen, der sich auskennt. Wenn Du das Elite nennst, dann ja.
    Selbstverständlich möchte ich nicht nur eine Quelle sondern mehrere.
    Also: anstatt EINEN Artikel zu einem Stichwort, der sich täglich ändert, weil die ganze Menschheit daran rumfummeln kann, hätte ich z.B. lieber MEHRERE Artikel von unterschiedlichen Fachleuten.
    Wenn Du so willst, ich brauch keine neue Enzykoplädie sondern eine Quelle, wo ich die Einträge zu einem Stichwort aus verschiedenen Enzykoplädien an einer Stelle finde.
    Gruß Werner

    Kommentar von Werner — Montag, 17. November 2008 @ 23:54
  139. Hallo Fritz Augustin,
    danke für den sachlichen Kommentar.
    1. Zugegeben “Misthaufen” war provokativ.
    2. Ich bin auch davon überzeugt, dass es “tausende” gute Artikel gibt.
    3. ABER: wie soll man den Haufen nennen, wenn “tausende” gute Artikel unter Millionen anderer verschüttet sind ?
    4. “Weiter recherchieren”. Wikip. ist also eine weitere Quelle unter vielen. Ok. Dann stellt sich die Frage, brauche ich eine weitere Quelle oder reichen mir die vorhandenen.
    5. Wie schon in der Antwort an Andre gesagt: ich brächte keine weitere. Was ich bräuchte wäre EINE STELLE, an der ich ALLE QUELLEN zusammen finde.

    Kommentar von Werner — Dienstag, 18. November 2008 @ 00:05
  140. @Werner
    Tja, Werner, das einzig Wahre und die einzige Wahrheit wird es unter Menschen nicht an einer einzigen Stelle geben. Gerade deswegen ist eine Einrichtung wie Wikipedia so wichtig! Ich will Sie nicht provozieren, aber wie schon erwähnt, scheinen Sie die Bedeutung einer solchen Plattform für ein demokratisches Weltverständnis nicht zu erkennen.

    Kommentar von Fritz Augustin — Dienstag, 18. November 2008 @ 01:34
  141. @Fritz Augustin,

    Zitat: “die einzige Wahrheit wird es unter Menschen nicht an einer einzigen Stelle geben.”

    Richtig, und genau das ist ja meine Kritik:
    dass diese Plattform, bzw. ihre Fürsprecher GENAU DIESEN ANSPRUCH ERHEBEN, nämlich, dass sie die einzig wahre Quelle sei, eben weil ihr ein “demokratisches Weltverständnis” zugrunde liege.

    Ja, sie haben Recht: “die Bedeutung einer solchen Plattform für ein demokratisches Weltverständnis” vermag ich wirklich nicht zu erkennen.

    Weil ich nicht erkenne, was “Wahrheit” (oder überhaupt “Wissen”) mit “Demokratie” zu tun haben soll !
    Ich bin durchaus dafür, dass die Regeln unseres Zusammenlebens mehrheitlich, d.h. demokratisch beschlossen werden.
    ABER:
    Über Wahrheiten kann man nicht mehrheitlich abstimmen.
    Was käme wohl heraus, wenn man die gesamt Menschheit demokratisch darüber abstimmen ließe, ob die Erde eine Kugel oder eine Scheibe sei ?
    Müssten da nicht die meisten für Scheibe stimmen, weil sie es aus eigener Anschauung gar nicht anders kennen ????

    Vieles, was wir als “Tatsachen” oder “Wahrheiten” ansehen, ist doch in Wirklichkeit “Glauben”.
    D.h. doch: WEM glaube ich.
    D.h.: glaube ich dieser Plattform mehr als anderen Quellen, weil sie “demokratisch” ist ?
    Für mich heißt die Antwort: Nein, weil meine Lebenserfahrung sagt, dass Nichtwissen und vor allem Halbwissen weiter verbreitet ist als Wissen. Also wird eine Beschreibung nicht dadurch umso “glaubwürdiger”, je mehr Autoren sich daran beteiligen.

    Was heißt “demokratisches Weltverständnis” im Zusammenhang mit einer Enzyklopädie ?
    Meinungsvielfalt ja, aber Demokratie ?
    Deshalb nochmal:
    lieber 5 oder 10 (einmal verfaßte und dann nicht mehr veränderte) Artikel zum gleichen Stichwort von 5 oder 10 verschiedenen Fachleuten speichern, als
    einen einzigen Artikel, der sich “demokratisch” jeden Tag ändert, wobei man nicht mal davon ausgehen kann, dass er mit jeder Änderung “besser” (“richtiger”) wird.
    Und das schon gar nicht, wenn es darum geht, ob nun ein bestimmter Satz oder ein bestimmtes Bild in einen Artikel rein gehört oder nicht. Bei dem überwiegenden Teil dieser ständigen Änderungen geht es nicht wirklich um die substanzielle Aussage eines Artikels und deshalb finde ich diese permanenten Änderungen nur ärgerlich.

    Also: von mir aus könnte man ja “demokratisch” darüber abstimmen, welche 5 von vielleicht 20 eingereichten Artikeln zu einem Stichwort dauerhaft gespeichert werden. Und dann wird daran aber auch nichts mehr geändert. Und wenn dann mal einer meint, es gäbe neue Aussagen zu einem Stichwort, dann muss er sich halt darum bewerben, dass sein neuer Artikel aufgenommen wird. Das ungefähr wäre mein “demokratisches Weltverständnis”.

    Danke.

    Kommentar von Werner — Dienstag, 18. November 2008 @ 02:26
  142. @Hallo Werner

    Respekt! Ihre Ausführungen geben nun ein für mich klarer erkennbares Bild. Ich stimme Ihnen auch in vielen Punkten zu. Nur:
    Alle niedergeschriebenen (Er)kenntnisse sind von Menschen gemacht und somit subjektiv, allein schon durch Weglassen bestimmter Information. Deswegen bin ich ja der Meinung, dass es nicht n u r e i n e Informationsquelle geben darf.

    Insbesondere Ihr letzter Abschnitt ist verständlich:

    “Also: von mir aus könnte man ja “demokratisch” darüber abstimmen, welche 5 von vielleicht 20 eingereichten Artikeln zu einem Stichwort dauerhaft gespeichert werden. Und dann wird daran aber auch nichts mehr geändert. Und wenn dann mal einer meint, es gäbe neue Aussagen zu einem Stichwort, dann muss er sich halt darum bewerben, dass sein neuer Artikel aufgenommen wird. Das ungefähr wäre mein “demokratisches Weltverständnis”.”

    Bei gut “gereiften” Artikeln ist dies trotz der leichten Änderbarkeit durch “Jedermann” aber auch weitgehend so, denn die eigentlichen Verfasser “bewachen” ihren Artikel entsprechend. Ich meine, Ihr Anliegen in gewisser Weise zu verstehen – So etwas wird bei Wiki auch debattiert. Problem dieser von Ihnen vorgeschlagenen Einschränkung ist aber: w e r ist es, der bestimmt, ob eine Änderung zulässig ist oder nicht?!! Bei Wiki sind das immer a l l e Nutzer. Das bringt evtl. öfter ein “Hin und Her”, ist aber eben demokratisch(er)! Denn wie gesagt: Es gibt nicht d i e alleinig einzig wahre Wahrheit; auch nicht in einer Enzyclopädie.

    Nun debattieren wir aber über Sinn oder Unsinn einer Einrichtung wie Wikipedia. Dabei geht es hier um einen Herrn, der den Zugang zu dieser Einrichtung teilweise lahmlegen bzw. zumindest erschweren konnte. Und hier liegt die Frage von Demokratie oder nicht (Zensur)!

    Freundlich – Fritz

    Kommentar von Fritz Augustin — Dienstag, 18. November 2008 @ 14:02
  143. Es is fast zum totlachen, was hier so für Meinungen zur Meinungsfreiheit feilgeboten werden. Lutzi hat es wirklich geschafft in z.Zt. 12 Sprachen seine Biographie incl. des völlig idiotischen Angriffs auf Wikipedia zu verbreiten. Die besten Versionen zu diesem Typen sind in englisch, holländisch und dänisch nachzulesen. Herzlichen Glückwunsch Herr Heilmann, Sie haben sicher erreicht in China ohne Visum einzureisen, denn solche Leute werden da gebraucht.

    Kommentar von det — Dienstag, 18. November 2008 @ 19:31
  144. @Hallo Fritz (Augustin)
    je länger ich mit Ihnen diskutiere, desto klarer wird mir, was mich wirklich an Wiki stört – und Sie liefern die Argumente …. :-)

    Zunächst haben Sie völlig recht: es geht hier ja eigentlich um den Herrn, der den Zugang zu Wiki lahmlegen wollte und teilweise konnte. Da wir beide uns bisher recht fruchtbar austauschen konnten (wie ich meine), möchte ich ihnen auch hierzu meine Meinung nicht verschweigen.

    1. Das Lahmlegen einer ganzen Plattform wegen eines einzigen beanstandeten Artikels ist m.E. grundsätzlich nicht verhältnismäßig und deshalb auch nicht akzeptabel. Wenn es schon keine andere Möglichkeit gegeben hätte als über das Gericht, dann hätte sich dieser Schritt ja zumindest nur auf das “Lahmlegen” des beanstandeten Artikels selbst richten müssen.

    2. Ich habe das in meiner Wahrnehmung allerdings nie direkt dem Herrn L.H. angelastet. Ich hatte das Gefühl, der wollte sich wehren und hat eben keine andere Möglichkeit gesehen und niemand, auch nicht das Gericht, hat ihm eine andere aufgezeigt.

    3. Egal, was nun aber dabei herausgekommen ist und was die Motivation im Einzelnen war, frage ich mich allerdings: darf man ihm diesen Schritt wirklich vorwerfen ? Eigentlich hat in unserem Staat doch jeder das Recht, ein Gericht anzurufen, wenn er sich “ungerecht” behandelt fühlt. Selbst wenn ihm der Richter nicht gefolgt wäre, wäre die Anrufung eines Gerichtes eigentlich sein gutes Recht gewesen.
    Nun hat ihm der Richter aber sogar “Recht” gegeben. Was ist, so frage ich, in einem Rechtsstaat daran noch zu kritisieren ?

    4. Und das führt mich nun eben doch wieder unmittelbar zu der von mir aufgeworfenen Grundsatzfrage der “Wahrheitsverbreitung in Wikipedia”.

    Lassen wir mal die Vorstellung beiseite, Herr L. wolle wirklich etwas vor der Öffentlichkeit verschweigen, was ja eine Unterstellung wäre.
    Also:
    Er sagt sich, über sich und sein Leben weiß er besser Bescheid als alle anderen. Und aus dieser Sicht empfindet er das, was er in Wiki darüber liest sagen wir mal “als nicht der Wahrheit entsprechend” (nicht “seiner Wahrheit” entsprechend).
    Nun frage ich mich und alle seine Kritiker: welche Möglichkeiten hätte er denn nun wahrnehmen können oder sollen ?

    Ok., er hätte natürlich, wie jeder Mensch auf der Welt, das, was er in Wiki als unrichtig empfindet, selbst ändern können. Natürlich wären keine 5 Min. später seine Änderung wieder zurückgesetzt gewesen, usw. usw.

    Damit bin ich wieder am Kernpunkt meiner Wiki-Kritik, die mir durch diese Diskussion mit Ihnen eigentlich so richtig klar geworden ist.

    1. Sie haben es mehrfach betont und wir sind und völlig einig: es gibt nicht “die eine” Wahrheit.

    2. Genau da setzt ja das, was Sie “demokratisches Weltverständis” und ich “Meinungsvielfalt” nenne in Wiki an. Keiner hat die Chance, allein “seine Wahrheit” zu verbreiten.

    Bis dahin bin ich völlig dabei.
    Nun aber macht Wiki etwas, was m.E. dieser Grunderkenntnis geradezu widerspricht:
    Eine Plattform, die aus dem Wunsch entstand, die vorhandene Meinungsvielfalt zu erhalten, zwingt sich am Ende selbst dazu, zu jedem Stichwort eine einzige Wahrheit zu verbreiten !!!
    Die Meinungsvielfalt besteht dann nur noch darin, dass sich die Aussagen zu ein und demselben Stichwort von Tag zu Tag anders lesen.

    Ich ertappe mich doch immer wieder dabei, dass ich in Wiki ganz schnell bei der Versions-Historie bin. D.h., ich suche “instinktiv” nach mehreren Meinungen. Leider geht es dann bei hundert Versionsunterschieden mehr als 90 mal um einzelne Wörter, die inhaltlich nicht wirklich eine andere Aussage bringen und deshalb für mich als User uninteressant sind.

    Nochmal meine Frage – und nun zum Abschluß und ohne damit ein neues Wiki erfinden zu wollen:
    Wenn ich weiß, dass es nicht nur eine sondern mehrere Wahrheiten geben kann und gibt und wenn ich gerade deshalb eine Plattform für alle öffne, so dass alle Wahrheiten einfließen können, warum verbreite ich dann zu einem Zeitpunkt X doch immer nur eine Wahrheit, nämlich die Wahrheit dessen, der gerade zuletzt eine Änderung gemacht hat ???

    Als User fände ich es entscheidend besser, die auf der Plattform eingesammelten Wahrheiten zu jeder Zeit sozusagen “nebeneinander” zu sehen.

    Sie fragen “WER soll dann über die Änderungen entscheiden”. Antwort: Es soll gar keine Änderungen geben.
    Ich halte grundsätzlich nichts davon, Texte in ihre Einzelteile zu zerpflücken.
    Ich finde, dass der Text, den ein Mensch verfasst hat, nicht dadurch besser wird, dass ein anderer (oder gar viele andere) einzelne Sätze oder gar Wörter darin ändern.
    Nein, wenn eine(r) meint, er oder sie könne es besser oder “richtiger” erklären, dann soll er oder sie eben selbst einen neuen Text verfassen. Und ich als User sehe beide “nebeneinander” und kann dann entscheiden, welchen Text ich besser verstehe, welchem ich mehr vertraue.
    Und wenn es denn notwendig sein sollte, die Anzahl der Texte (Meinungen) zu einem einzigen Thema zu begrenzen, dann könnte ich als User auch demokratisch darüber abstimmen, welchen Text ich in Zukunft wieder lesen möchte und welchen nicht oder nur im “Archiv”.

    Freundlich und nochmals Danke
    Werner

    Kommentar von Werner — Dienstag, 18. November 2008 @ 21:30
  145. [...] Aber ich glaube nicht, dass Heilmann beabsichtigte, dass alleine am Wochende über 500.000 Nutzer seine Biografie abfragten. Seit 2005 hat Heilmann in unzähligen Versuchen an dieser Biografie herumgebastelt, um zu vertuschen, dass er Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit gewesen ist. Den eigenen Genossen von der Linken ist der ganze Vorfall nur einfach „peinlich“ . Mark Seibert [...]

    Pingback von Sokrates Träume » Heilman versus Wikipedia — Dienstag, 18. November 2008 @ 21:54
  146. @ Hallo Werner,

    Ihre jüngsten Ausführungen animieren mich, nochmals zu antworten, denn auch ich fand unseren Austausch bislang als fruchtbar. Ich daher nochmal an einem simplen Beispiel versuchen, unsere eigentlich gar nicht so unterschiedlichen Ansichten gegeneinander abzugrenzen:

    Im Ursprung soll Wiki ja eine Enzyclopädie sein, in dem Wissen aus verschiedenen Quellen von vielen verschiedenen Menschen zusammengetragen wird.
    Angenommen, dort wir z.B. kundgetan, dass Goethe am 28.08.1749 geboren wurde, dann ist dies zunächst entweder richtig oder falsch. Insofern müsste es in einer Enzyclopädie auch nur eine, nämlich die korrekte Wahrheit geben. Möglicherweise beziehen sich die Quellen für dieses Datum auf einen Geburtsregistereintrag aus jener Zeit. Und nun kann es sein, dass es jemanden gibt, der eine andere Quelle kennt, die den 26. August als Eintrag hat. Dann wird das eben in Wiki diskutiert und die Glaubwürdigkeit/Zuverlässigkeit der Quellen untersucht und schlussendlich das Ergebnis veröffentlicht, im Zweifel gar beide Daten mit entsprechendem Hinweis auf die unterschiedlichen Quellen.

    Sinn des Ganzen ist nun meineserachtens, jedem, der etwas über die jeweilige Sache weis, zu ermöglichen, seinen Beitrag dazu zu leisten. Das “demokratische” liegt also nicht in einer Vielfalt der Ergebnisse, sondern in der Vielfalt der Quellen.
    Wiki ist ein lebendiges System, viele Artikel sind dort noch im Wachsen und werden daher laufend verändert. Ein Nonsens Hick-Hack jedoch wird i.d.R. unterbunden.

    Im Gegensatz dazu könnte ich mir vorstellen, dass das, was Sie sich wünschen, eher eine Sache für eine Art Meinungsforum wäre, in dem zu einzelnen Stichworten jeder seine Meinung einstellen könnte.

    Bei Wiki geschieht Ähnliches auch hin und wieder, doch wird eben genau dies i.d.R. wieder ausgemerzt. Es geht dort nicht um Meinungen, sondern um belegte/belegbare Tatsachen.

    Vielleicht hat nun Ihnen unsere kleine Diskussion auch etwas geben können. Im Gegensatz zu häufig stattfindenden unsachlichen und gar agressiven Beiträgen hat es mir jedenfalls Freude bereitet.

    Freundlich – Fritz

    Kommentar von Fritz Augustin — Dienstag, 18. November 2008 @ 23:08
  147. Letztes Wochenende – Eine peinliche Vorstellung (Autsch) eines MDBs “der Linken” und den Versuch, Wikipedia zu sperren. Viele Politiker in unserem Lande haben wohl sehr wenig Ahnung wie das Internet (in dem Fall Wikipedia) funktioniert!

    Ich hatte Herrn Heilmann spontan eine Mail geschrieben und für Wikimedia gespendet.
    Herr Heilmann hat sich selbst geschadet und eventuell sogar seiner Partei, die zur Zeit so viel Zulauf und Sympathisanten hat.

    Insofern muss man ja sogar dankbar sein…also weiter so liebe Politiker und denkt daran: Wir sind es, die EUCH wählen (oder auch nicht:-) )

    Kommentar von Jay — Mittwoch, 19. November 2008 @ 00:07
  148. in parteien gibt es wenig freie geister!mittel-bis
    langfristig werden sie ausgeschieden.parteien sind
    mehr macht-und geldorientiert als an der sache.die
    “linke” wurde bereits in das system integriert,das
    eigentlich ersetzt werden muß.
    dieser widerspruch bedeutet persönlich,entweder läßt
    man sich kaufen oder man bleibt seinen einsichten
    treu und leistet seinen beitrag auf andere art.

    grüße uwe rosenboom

    Kommentar von uwe rosenboom — Mittwoch, 19. November 2008 @ 04:51
  149. Ich kann Werner nur voll und ganz zustimmen. In ihrer Anfangszeit war die Wikipedia ein vielversprechendes Medium, an das große Hoffnungen bezüglich Objektivität etc. geknüpft wurden, die in der Regel auch erfüllt wurden. Mit zunehmender Popularität wurde die Wikipedia dann aber erwartungsgemäß auch zunehmend für Lobbyisten, Interessenvertreter, PR-Experten und Meinungsmacher jeglicher Art interessant. Deshalb finden wir heute Artikel, die wie Flickenteppiche wirken (positive und negative Aussagen zum Gegenstand wechseln einander scheinbar wahllos ab) oder Artikel, die deutlich gefärbt sind (die, bei denen die Verfechter einer anderen Meinung (noch) nicht zugeschlagen haben oder eine der Seiten irgendwann entnervt aufgegeben hat). Für den Nutzer, der ja das Thema nicht beherrscht, sonst würde er nicht nachschlagen, ist solches besonders schwer zu erkennen, wenn es z. B. durch Weglassen von Fakten oder subjektive Gewichtung geschieht. Die Möglichkeiten sind mannigfaltig. Wer es sich leisten kann, setzt Profis auf die Wikipedia an, die wissen, wie man die eigenen Interessen am wirkungsvollsten und unauffälligsten zum Tragen bringt. Diese Art von Öffentlichkeitsarbeit ist Bestandteil einschlägiger Ausbildungsgänge.

    Das Gefährliche ist nun, daß die Wikipedia in der Öffentlichkeit vielfach immer noch als Verkünderin der absoluten Wahrheit angesehen wird. In Diskussionen wird sie regelmäßig als “Beweis” für eigene Thesen angeführt. Sie wird eben nicht als eine Informations- und Meinungsquelle unter vielen betrachtet und entsprechend kritisch hinterfragt.

    Die Aussage “Es geht dort nicht um Meinungen, sondern um belegte/belegbare Tatsachen” kann ich, auch auf die Gefahr hin, von Fritz August als unsachlich oder gar aggressiv angesehen zu werden, beim besten Willen nur als naiv bezeichnen.

    Um Rückfragen zuvorzukommen: nein, ich kann keine Beispiele für solche interessengesteuerten Artikel nennen. Jeder, der gelernt hat, Texte kritisch zu lesen, wird selbst Beispiele finden und sich ein eigenes Bild machen können. Ich kann nur jedem empfehlen, die Wikipedia kritisch zu lesen.

    Kommentar von Alexa Kaufhof — Mittwoch, 19. November 2008 @ 16:45
  150. Kleiner Nachtrag:

    Da ich mit der Partei “Die Linke” nichts zu tun habe und mir der Name Lutz Heilmann auch nichts gesagt hat, habe ich den Wikipedia-Artikel über ihn erst jetzt gelesen.

    Wer glaubt, mit einem solchen Artikel der Person Lutz Heilmann – oder überhaupt irgendeiner Person – objektiv gerecht geworden zu sein, der kann einem Leid tun. Dieser Artikel ist selbst in seiner jetzigen, offenbar ja wohl bereinigten Version, von Stil, Ausdrucksweise und Inhalt (d. h. der Reduzierung des ganzen Menschen auf seine Stasi-Mitgliedschaft) her ehrabschneidend. Mit einem solchen Artikel disqualifiziert sich die Wikipedia selbst, und die Ausführungen von Fritz Augustin können als widerlegt gelten.

    Die Internet-Kids hier interessieren sich natürlich nur für ihren Wikipedia-Zugang – solange, bis vielleicht auch sie irgendwann einmal im Fadenkreuz von derartigem Bildzeitungs-Journalismus stehen.

    Übertroffen wird der Wikipedia-Artikel nur noch durch die menschenverachtenden Kommentare u. a. in diesem Blog, bei denen mir graut, wenn ich daran denke, daß ihre Verfasser vielleicht auch noch das Wahlrecht haben. Und ich muß gestehen, daß ich auch die Reaktionen von Heilmanns “Parteigenossen” wie Mark Seibert nicht nachvollziehen kann. Ich an Lutz Heilmanns Stelle würde aus dieser Partei austreten.

    Kommentar von Alexa Kaufhof — Mittwoch, 19. November 2008 @ 20:03
  151. j

    Kommentar von Fritz Augustin — Mittwoch, 19. November 2008 @ 21:53
  152. @ Alexa Kaufhof

    Sie haben mich nicht richtig verstanden: “Es geht dort nicht um Meinungen, sondern um belegte/belegbare Tatsachen.” ist das Ziel von Wiki. Dass (insbesondere in Artikeln der geisteswissenschaftlichen Themen) das eben nicht immer so ist, erwähnte ich bereits.
    Die Problematik von Vandalismus und unqualifiziertem Rumgepfusche in etlichen Artikeln bei Wiki ist bekannt und wird dort diskutiert
    (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/ Wikipedia:Meinungsbilder/ Sicherung_der_Artikelqualit%C3%A4t_ durch_Sperrung)
    Ich rechne damit, dass auch geeignete Mittel gefunden werden, das zu verbessern. Wie Sie ja selbst schreiben, war Wiki in den Anfangszeiten “vielversprechend” und “objektiv”. Dass dies gelitten hat ist Zeugnis der teilhabenden Gesellschaft und nicht von Wiki. Lobbyismus und Vandalismus tritt an allen öffentlich zugänglichen Stellen auf. Ich denke, eine Sache wie Wiki sollte dennoch unterstützt und verbessert werden und nicht verteufelt. (Dies gilt ohnehin für alles Unzulängliche in der Welt; – doch das nur nebenbei.)

    Und nun nochmal zu Herrn Heilmann:
    Wer, wie Herr Heilmann im öffentlichen und politischen Leben steht, wird nun mal in einer Einrichtung wie Wiki erwähnt. Ich habe, wie Sie, weder mit dem Artikel noch mit der Links-Partei etwas zu tun und bin auch erst über die Wiki-Sperre darauf aufmerksam geworden.
    Was Sie nun aber an dem (jetzigen) Artikel “ehrabschneidend” finden, müssen Sie mir erklären. Nicht einmal Herr Heilmann selbst hat anscheinend Einwände gegen den jetzigen Inhalt, zumal er ihn ja selbst korrigieren und ergänzen könnte, denn das eben erlaubt Wiki ja! Auch Sie könnten “Stil” und “Ausdrucksweise” ändern, wenn Sie das für besser halten. Doch das ist gerade wiederum das, was @Werner wohl missfällt…

    Und dann noch: Auch wenn in diesem Blog einige, wie Sie es nennen, “menschenverachtende Kommentare” auftauchen zeugt es von Ihrem auch nicht gerade respektvollen Ton gegenüber anderen, wenn Sie schreiben: “Die Internet-Kids hier interessieren sich natürlich nur für ihren Wikipedia-Zugang”.

    Beipflichten kann und will ich Ihnen in Ihrer Aussage: “Ich kann nur jedem empfehlen, die Wikipedia kritisch zu lesen.” Doch gilt das nicht nur für Wikipedia; ein waches Auge ist im Leben immer zu empfehlen!

    Nach wie vor freundlich – Fritz

    Kommentar von Fritz Augustin — Mittwoch, 19. November 2008 @ 21:56
  153. @ Alexa Kaufhof

    Sie haben mich nicht richtig verstanden: “Es geht dort nicht um Meinungen, sondern um belegte/belegbare Tatsachen.” ist das Ziel von Wiki. Dass (insbesondere in Artikeln der geisteswissenschaftlichen Themen) das eben nicht immer so ist, erwähnte ich bereits.
    Die Problematik von Vandalismus und unqualifiziertem Rumgepfusche in etlichen Artikeln bei Wiki ist bekannt und wird dort diskutiert
    (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Meinungsbilder/Sicherung_der_Artikelqualit%C3%A4t_durch_Sperrung)
    Ich rechne damit, dass auch geeignete Mittel gefunden werden, das zu verbessern. Wie Sie ja selbst schreiben, war Wiki in den Anfangszeiten “vielversprechend” und “objektiv”. Dass dies gelitten hat ist Zeugnis der teilhabenden Gesellschaft und nicht von Wiki. Lobbyismus und Vandalismus tritt an allen öffentlich zugänglichen Stellen auf. Ich denke, eine Sache wie Wiki sollte dennoch unterstützt und verbessert werden und nicht verteufelt. (Dies gilt ohnehin für alles Unzulängliche in der Welt; – doch das nur nebenbei.)

    Kommentar von Fritz Augustin — Mittwoch, 19. November 2008 @ 21:57
  154. @ Alexa Kaufhof

    Mitmachen, nicht (nur) verteufeln! Oder die Nutzung einfach bleiben lassen!
    Hier einfach ein paar Links zur Sache:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Edit-War
    http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Meinungsbilder/Sicherung_der_Artikelqualit%C3%A4t_durch_Sperrung
    http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Benutzersperrung/rtc

    Ihre Worte: “Ich kann nur jedem empfehlen, die Wikipedia kritisch zu lesen.”
    Meine Ergänzung: Das gilt nicht nur für Wikipedia; ein waches Auge ist im Leben immer zu empfehlen!

    Kommentar von Fritz Augustin — Mittwoch, 19. November 2008 @ 22:46
  155. Aufzeigen einer Stasimitgliedschaft ist genauso ehrenabschneidend wie das Aufzeigen einer NSDAP-Mitgliedschaft. Überhaupt nicht.

    Stasi- und Nazibrut. Alles das gleiche.

    Kommentar von andre — Donnerstag, 20. November 2008 @ 10:10
  156. andre, wenn Sie den Unterschied zwischen der Nazizeit und der DDR nicht kennen, dann sollten Sie DRINGENDST bei Ihrem Geschichtslehrer vorstellig werden und um Nachhilfe bitten.

    Kommentar von Alexa Kaufhof — Donnerstag, 20. November 2008 @ 14:41
  157. @alexa
    genau den gedanken hatte ich auch schon und wollte den kommentar von andre eigentlich moderieren. ist jetzt nicht mehr nötig.

    Kommentar von Mark Seibert — Donnerstag, 20. November 2008 @ 15:31
  158. Ich rechne sicher nicht gegen und vergleiche NS mit DDR. Beides war unabhängig voneinander Ekelhaft. Und das die Abteilung Personenschutz mehr gemacht hat, als eben Personen zu schützen, sollte ihnen, werte Frau Alexa, ihr Geschichtsbuch erzählen.

    Brut bleibt Brut, egal welcher Coleur.

    Kommentar von andre — Donnerstag, 20. November 2008 @ 16:42
  159. Das die LINKE bzgl. Stasivergangenheit etwas anders denkt und tickt ist mir aber mittlerweile eh bekannt und deswegen auch keine Alternative mehr sein. Eine Partei wo tatsächlich, auch wenn nur vereinzelt, Stalin-Anhänger und andere Hirnwi***erein vorkommen, sind genauso abscheulich, wie Partein in denen Alt- und Neonazis sitzen.

    Die Ergeignisse der letzten Tage haben mich darin bestätigt, dass ich, obwohl grunds. Sympatisant, andere Alternativen suchen muss.

    Kommentar von andre — Donnerstag, 20. November 2008 @ 16:45
  160. Warum sind so viele hier so aggressiv? Das ist keine gute Diskussionsbasis. Hier bin ich nicht mehr dabei.

    Dass meine jüngsten Beiträge mehrfach erscheinen liegt an einem EDV-Problem.

    Kommentar von Fritz Augustin — Freitag, 21. November 2008 @ 13:21
  161. [...] Nur auf ein besonders lächerliches Beispiel sei hier hingewiesen.) Viele seiner Parteigenossen distanzierten sich von ihm, fürchtend um die Wähler der “Generation Internet”, denen Heilmann, [...]

    Pingback von Neues vom Glöckner » Blog Archiv » Der Fall Wikipedia — Samstag, 22. November 2008 @ 00:35

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