Die Daten, die bei der Videoüberwachung der Wiener U-Bahn anfallen, sind offenbar systematisch missbraucht worden. So wurde die 48-stündige Speicherfrist überschritten, die Datenbank hing rechtswidrig am Netz und die überwachten Bereiche waren zu großzügig bemessen. Als Mitarbeiter eine Untersuchung zu dem Datenmissbrauch anregen wollten, wurden sie zur Verschwiegenheit verpflichtet.
Wieder so ein Fall, der eigentlich nicht wirklich überrascht. Datenspeicherung ansich ist eine Einladung zum Missbrauch. Man muss daruf verzichten, wenn man Missbrauch ausschließen will. Ich bin sehr gespannt auf die Evaluation der erweiterten Videoüberwachung, die seit dem vergangenen Jahr leider bei der BVG erlaubt ist.











Der Widerstand gegen den Überwachungswahn beginnt auch schon
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