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300 Millionen nicht weg

Eben meinte die Morgenmagazinfrau, dass die 300 millionen Euro, die von der kfw an Lehmann überwiesen wurden, futsch seien. Das stimmt natürlich nicht. Denn Lehmann wird das Geld ja wohl nicht geschreddert haben. Das ist wie mit den Bördenverlusten. Da ist das Geld ja auch nicht weg, es hat nur jemand anderes. Jetzt interessiert mich, wer sich über 300 millionen freuen konnte, also Wer die Kohle hat. Das ist doch die eigentlich interessante Frage. Warum stellt die niemand?

Politik

  1. 19. September 2008, 08:04 | #1

    Hallo,

    grundsätzlich würde ich dem zwar zustimmen, hier aber irrt der Autor leider sehr :-(

    Das Geld ging in Arbeitsleistung welche Bauarbeiter erbracht haben und die notwendigen Baustoffe. Man nehme Gaagle, schaue sich an welche Baustoffe die da verwendet haben, rechne plus ca. 24 Monate Lehrstand. Ergebnis: Verfaulte Holzhaufen…

    Ist ja nicht so das die da “Drüben” die Geschichte von den drei kleinen Schweinschen kennen würden…

    Gruß

  2. Mark Seibert
    19. September 2008, 23:20 | #2

    Also haben die Bauunternehmen jetzt das Geld?

  3. 20. September 2008, 00:21 | #3

    Ok.

    Wie gesagt vom Grundsatz her, siehst Du die Sache schon richtig. Aber Ökonomie ist nicht so simpel, strikt und verlustfrei wie es deutsche Professoren lehren (auf der Erkenntnisbasis von teils vor über hundert Jahren verstorbenen Ökonomen).

    Der tatsächliche energetische “Schwund” wird an keine Stelle ordentlich berücksichtigt, um das Gesamtmodell nicht zu gefährden. Das ist so ein bisschen wie A.E. mit seiner Aussage “Gott würfelt nicht”. Davon mal ganz abgesehen wirst Du kaum einen Ökonomen finden der wirklich versteht was z.B. die Aussage des Energieerhaltungssatzes ist, bzw. wie diese in Relation zu Ökonomie zu betrachten ist.

    Auch dort ist zwar die Kernaussage vollkommen korrekt, dass alles lediglich “gewandelt”, jedoch dem Gesamtsystem nicht entzogen wird. Doch es hilft unserer Spezies nun einmal nicht, wenn wir viel Strom durch Biodiesel, aber kein Korn zum Brotbacken haben. Nicht jede Energieform können wir zum Lebenserhalt nutzen/verwerten.

    Exakt so verhält es sich auch mit Ökonomie. Und bezogen auf die von dir benannten Bauunternehmen bzw. die von denen erbauten Häuser. Wenn Du € 250.000,- in ein Holzhaus (mitten im Dschungel) investierst das Du (warum auch immer) erst nach drei Jahren nutzen kannst. Dann kannst Du dir ja mal anschauen ob das wirklich noch möglich ist. Und mal ehrlich. Was nutzt einem denn die Erkenntnis das auch Holzwürmer Teil des Energieerhaltungssatzes sind? Die Leistung die Du für deine Euros erbringen musstest finden nun keinen greifbaren Gegen-/Nutzwert mehr (siehe oben “Schwund”). So. Und das erklär mal Oma Krause von nebenan, nämlich das der Gegenwert ihrer Investition hier in Deutschland leider in Amerika aufgegessen wurde :-)

    Ökonomie ist halt ein Spiel für die ganze Gesellschaft.

    Kleiner Spass am Rande: Erst wenn der Strom ausfällt werden die sog. Akademiker unter den Menschen begreifen, dass auch der Postbote nicht weiss woher die Bücher kommen die er ihnen immer lieferte!

    Gruß

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