Sommerloch des Jahres: Überraschungseier nur noch beim Dealer erhältlich

Bild: flickr.com / LordKhan
“Politiker wollen das Überraschungsei verbieten“, schreibt heute die Welt. Grund sei, dass von der Kombination Spielzeug und Lebensmittel eine Gefahr für die Kinder ausgehe. Entsprechend geraten auch Cornflakes in das Fadenkreuz der “Politiker”, weil in die Schachteln auch häufig Spielzeug beigegeben wird.
Zum Glück kommt diese Idee nicht wirklich von “Politikern”, jedenfalls nicht von solchen, die was zu sagen haben. Hinter der Forderung steckt die unbekannte und unbedeutende FDP-Bundestagsabgeordnete Miriam Gruß. Zum Glück gehört Miriam Gruß nur der Kinderkommission des Bundestages an. Die Kinderkommission ist kein richtiger Ausschuss, dort wird nichts wirklich entschieden. Deshalb eignet sich das Gremium, um dort Abgeordnete zu parken, denen man nicht die Verantwortung für einen richtigen Ausschuss zutraut. Wie sinnvoll ein solches MdB-Spezialbiotop ist, zeigt die tolle Idee von Frau Gruß.
Was mich nur nebenbei wundert: Dass jetzt ausgerechnet aus den Reihen der FDP absurde Verbotsdebatten aufkommen, ist schon merkwürdig. Zu deren Slogan “Für die Freiheit” passt das jedenfalls nicht. Einen Preis jedenfalls hat Miriam Gruß gewonnen: Die bisher schönste Sommerlochmeldung produziert zu haben. Der ganze Kram mit Clement und so ging mir schon auf den Keks.

Die will nur das die Revolution losgeht. Wenn die meine Kinderüberraschung verbieten dann werde ich aber richtig sauer!
jetzt auf einem mal will sie gar nicht das verbot gefordert haben, aber hauptsache sie war mal bundesweit in den medien. deshalb ist das sommerloch bei hinterbänklern so beliebt. endlich mal die chance selber in die medien zu kommen.