Menschliches Flatterband
Seit die BVG streikt, habe ich einige Stunden unfreiwilliger Spaziergänge – teilweise im Schnee – hinter mich bringen müssen. Und ich finde es immer noch gut. Heiter wird es erst nächste Woche, wenn die GDL auch noch streikt. Ich kann eine gewisse Vorfreude auf die Stadt ohne Busse und Bahnen nicht verneinen, auch wenn ich selbst noch nicht weiß, wie ich dann ins Büro gelangen soll.
Immerhin hat schon der BVG-Streik für ungewöhnliche Erlebnisse gesorgt: Am Mittwoch landete ich gegen halb sieben Abends am S-Bahnhof Friedrichstraße, der vor allem im Bereich der Treppen zum Tiefbahnsteig vollkommen überfüllt war. In der Mitte der Treppe standen Polizisten Schulter an Schulter. Ich hatte zuerst befürchtet, dass der Bahnsteig eventuell gesperrt sein könnte. Aber wie sich herausstellte, hatten die Beamten die Aufgabe, die Fußgängerströme durch ihre körperliche Präsent rechts und links an sich vorbei zu lenken. Das hat für allerhand Gelächter bei den ansonsten eher genervten Pendlern gesorgt, die Polizisten konnten sich dumme Sprüche im Dutzend anhören. Ein Beamter kommentierte die Sprüche nur lakonisch: “Ja, wir nehmen den Bürgern jetzt die Entscheidung ab, ob sie rechts oder links lang wollen”. Ich hatte keinen Grund, mich aufzuregen, weil es ordentlich linkslang ging. So ist brav. Warum die aber nicht einfach ein Flatterband gespannt haben, verstehe ich auch nicht.

zu schön. sollte die s-bahn tatsächlich nicht fahren, wird meine 4stündige englischklausur am montag von 8:00 auf 11:00 uhr verschoben. auf diese weise haben die schüler, die nicht aufm feld in hsh wohnen, die möglichkeit nachts LOSZULAUFEN um pünktlich dazusein
ohne scheiß man, haben die uns echt so verklickert.
um mal deinen vorwurf von gestern aus dem weg zu räumen: erstens besteht die schule nicht nur aus mir, da gibt es also hunderte die das betrifft und zweitens is nicht sicher, dass ich tatsächlich das auto bekomme. ich hab ja auch noch eltern.