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Kochen mit Sarrazin: Ein Selbstversuch. Tag 3: Frühstück

Brot, Wurst, Käse, Kaffee, Saft, Mandarine

Beim Frühstück setzt sich fort, was gestern beim Abendessen geschah: Das Brot mach nicht satt, auch die schiere Menge kann da keine Abhilfe schaffen. Auch die Mandarine als Vitaminspender kann ich nur als Scherz verstehen.

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Bilanz

  • Ich bin satt, aber nicht für lange Zeit
  • Schnäppchen: Ich habe anteilig 1,19 Euro bezahlt (Sarrazin: 1,42). Grund ist auch hier der Saft und die Bierwurst. Beide konnte ich viel billiger kaufen, als der Speiseplan vorsieht.
  • Das Brot zerfällt mittlerweile in seine Einzelteile, wenn man es zu streng ansieht.
  • Eigentlich habe ich den Saft gar nicht mehr zur Verfügung, weil mir sonst nichts zu Trinken gegönnt wurde

mark vs. world

  1. 13. Februar 2008, 17:41 | #1

    Das mit den Getränken ist ja mal echt krass. Nachdem wir jetzt schon Kalorienüberschuss und -mangel hatten, nun also auch noch Mineralienmangel. Genau das fehlt ja gerade im _Trink_wasser, weil es Waschmaschine und Wasserkocher verkalkt. Aber als Senator hat man ja ein schönes Leben, nicht wahr?

  2. Trinkender W.
    17. Februar 2008, 03:51 | #2

    Natürlich ist eine Ernährung mit Leitungswasser überhaupt kein Problem. Gerade an Leitungswasser werden rechtlich höhere Anforderungen gestellt, als an abgepacktes Wasser.

  3. Andre
    19. Februar 2008, 14:42 | #3

    Also da kann ich nur zustimmen. Ein Besuch im oertlichen Wasserwerk (sehr interessante Sache) wird das auch bestaetigen – an deutschem Leitungswasser als Getraenk ist absolut nichts auszusetzen. Der genaue Mineraliengehalt variiert natuerlich regional, unter Umstaenden bekommt man also von dem einen oder anderen Mineral tendenziell zu wenig.
    Nicht zu vergessen ist aber, dass man gerne auch mal was anderes trinkt. Tut man selbstverstaendlich, wenn man eben nicht von seinen lieben Mitmenschen ins Hartz-IV-Gehege gepfercht wurde.
    Danke jedenfalls fuer den Versuch! Ich glaube in jedem 2.-Welt-Land isst man besser, sprich gesuender, ausgewogener, schmackhafter, als auf Hartz IV. Selbst die als legendaer schlecht angesehene Krankenhauskost macht mehr her als Thilos Speisekarte.

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