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Kochen mit Sarrazin: Ein Selbstversuch. Tag 2: Frühstück

Müsli, Banane, Kaffee

Das Frühstück war unspektakulär, aber ein wenig mager. Ich bin mir inzwichen sicher, dass die Gemüsesuppe heute Mittag das Highlight des Speiseplans sein wird. Die fehlenden Getränke auf dem Speiseplan werden immer mehr zum Problem. Leitungswasser kann das nicht hinreichend ersetzen. Wie ich eben gelesen habe, raten auch Ernährungsexperten davon ab, den Flüssigkeitsbedarf hauptsächlich durch Leitungswasser zu ersetzen. Dabei habe ich hier mit der Wasserqualität noch Glück. Wenn ich an das gechlorte Elend aus Frankfurt denke…

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Bilanz

  • Ich fühle mich noch ein wenig hungrig
  • Das Frühstück stellt sich als Preisknaller heraus: Ich habe nur 84 Cent bezahlt, Sarrazin hatte 1,18 Euro errechnet. Ich glaube, ich stecke den Kopf gleich nochmal in die Müslipackung. Für Sarrazins Kalkulation (0,35 Euro pro 1/4 Liter) wäre sogar Frischmilch drin gewesen

mark vs. world

  1. unsichtbar
    10. Februar 2008, 14:00 | #1

    Vielen dank für deinen liebevoll bebilderten selbstversuch!
    Ich glaube nach deinen bericht kann ich dann davon absehen, Sarrazin-’Nouvelle Cuisine’ selber zu probieren.
    Mindestens konnte ich bei deinem bericht herzhaft lachen, was mir bei Sarrazins artikel im halse stecken geblieben ist.

  2. Mark Seibert
    10. Februar 2008, 14:59 | #2

    stets zu diessten.
    ich kann es in der tat nicht empfehlen. dabei habe ich den vorteil, dass ich in berlin lebe, wo die lebenshaltungskosten erheblich niedriger sind als in vielen anderen gegenden. ich habe mal im volgelsberg in einem kleinen dorf gewohnt. da kauft man mit sarrazins liste für den doppelten preis ein. mindestens.
    in berlin immerhin bekommt man dienge, die so ähnlich aussehen wie brötchen und sich auch ähnlich anfühlen, teils für weniger als 10 cent. gesund ist das aber auch nicht.

  3. 10. Februar 2008, 21:15 | #3

    Joh, haste recht, gibts bei einigen ausgesuchten türkischen bäckereien, 15 min fussweg. Ist natürlich nur was für leute die keine berührungsängste dabei haben.
    Obwohl, hier in X-berg gibts sowieso kaum noch andere bäcker.
    Sonst bleiben nur die kaugummibrötchen von lidl /aldi, die sind aber teurer (und sicher noch ungesünder).

  4. Mark Seibert
    10. Februar 2008, 22:23 | #4

    außerdem ist lidl böse

  5. Martin
    17. Februar 2008, 01:36 | #5

    “Wie ich eben gelesen habe, raten auch Ernährungsexperten davon ab, den Flüssigkeitsbedarf hauptsächlich durch Leitungswasser zu ersetzen.” – könnest Du dazu bitte die Quelle angeben?

  6. Robert
    17. Februar 2008, 15:55 | #6

    Deine “Leitungswasser-Ernährungsexperten” arbeiten nicht zufällig für Nestlé? Nichts für ungut …

  7. 18. Februar 2008, 04:08 | #7

    a) RESPEKT für den Selbstversuch

    b) Leitungswasser kann man trinken. Ich habe das bisher in Frankfurt und Geisenheim gemacht (und mache es weiterhin), meist so um die 2 Liter am Tag (inzwischen oft so ca. 1 Liter aus Darmstadt dabei). Langfristig. Ich lebe noch. Allerdings trinke ich Morgens und Abends auch mal Milch, Saft etc. Von Chlor hab ich in Frankfurt nix mitbekommen.

  8. reblaus
    16. April 2008, 01:49 | #8

    “…dabei habe ich den vorteil, dass ich in berlin lebe, wo die lebenshaltungskosten erheblich niedriger sind als in vielen anderen gegenden. ich habe mal im volgelsberg in einem kleinen dorf gewohnt. da kauft man mit sarrazins liste für den doppelten preis ein. mindestens.”

    Uns Thilo hat halt ‘ne Mitarbeiterin losgeschickt. Mitten in B. Und die hat halt versuchen müssen, billig einzukaufen.
    Dass der nächste Discounter wie in meinen Fall mal gerade 10 km entfernt liegt (vgl. Vogelsbergkreis) – was soll’s?
    Einkaufen per Taxi – hä???
    Großeinkauf mit dem PKW – super, man darf sowas als Armer mittlerweile sogar haben – hat sowas aber nicht, weil’s nicht bezahlbar ist.
    Eikaufen für mehrere Tage unter Benutzung des ÖPNV – bete, dass du ein gesundes Kreuz hast, denn dass kostet auf die Woche umgerechnet unter Ausnutzung bester Zeiten und Tarife nur 1 Euro pro Tag (der natürlich an der Ernährung eingespart sein will).
    Zu Kosten Wasser, trinkbares siehe früheren Kommentar. (Btw: Gerade in Geisenheim ist -wenn’s nicht ganz arg schlecht geworden ist- die Waserqualität hervorragend.)

  1. 12. Februar 2008, 18:14 | #1