DIE LINKE Berlin bestehe gegenüber dem Innensenator und der SPD- Fraktion auf der Einführung einer individuellen Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte, bekräftigte gestern deren Landesvorsitzender Klaus Lederer der Tageszeitung “Neues Deutschland” (Dienstagausgabe). Von Polizeipräsident Dieter Glietsch werde die Einhaltung seiner Zusage erwartet, die Kennzeichnung für geschlossene Einheiten einzuführen, wenn es auch nur einen Übergriff gebe, der wegen deren Fehlen nicht aufgeklärt werden könne. Einen solchen Präzedenzfall gebe es inzwischen. An die Führung der Gewerkschaft der Polizei appellierte Lederer, sich diesem Vorhaben nicht länger zu verweigern. “Es kann auch nicht in ihrem Sinne sein, wenn einzelne Polizeibeamte mit Übergriffen auf Unschuldige die Berliner Polizei bundesweit immer wieder in Verruf bringen.”
Kennzeichnung für Berliner Polizisten
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