Innenpolitik, Bürgerrechte, Datenschutz, Medien
Dezember 29th, 2007

Buchtipp: »Zeit für eine neue Bürgerrechtsbewegung«

Es war eine langwierige Geburt, aber endlich ist unser Buch “Zeit für eine neue Bürgerrechtsbewegung – Analysen und Gegenstrategien zur aktuellen Innenpolitik” erschienen. Herausgeber ist Jan Korte, mein Chef, der in dem Buch fordert, Grund- und Bürgerrechte nicht etwa der Politik zu überlassen (die Erfahrungen damit sind ja einschlägig), sondern sie täglich und immer wieder aufs Neue zu erkämpfen.

Albrecht Maurer, Innenpolitikreferent der Linksfraktion, liefert eine umfassende Rundum-Analyse zum präventiven Überwachungsstaat, ich selbst habe das Kapitel “Der Kernbereich des Privaten – Ein Kollateralschaden” beigesteuert, Dominic Heilig setzt sich umfassend und gründlich mit der europäischen Perspektive auseinander, das Vorwort kommt von Rolf Gössner, dem Präsidenten der Internationalen Liga für Menschenrechte.

Das “Neue Deutschland” hat das Buch schon gelesen und findet:

Korte, einer der Jungen in der Bundestagsfraktion DIE LINKE, ist Experte für Innenpolitik. Entsprechend ist sein Papier, das er sehr bewusst als »ein Diskussions- und Arbeitspapier« vorgestellt hat, ausgerichtet. Korte und Mitarbeiter nehmen die »massiven Einschränkungen von Grund- und Freiheitsrechten um den G8-Gipfel« zum Anlass, »Entwicklungen in der bundesdeutschen und europäischen Innen- und Sicherheitspolitik« zu analysieren. [...] Die Dialektik von Freiheit und Gerechtigkeit müsse in der Linkspartei einen höheren Stellenwert bekommen. Eine solche Politik könne dazu beitragen, in gesellschaftlichen und politischen Kreise vorzudringen, die ihre Heimat bei den Grünen verloren haben. Gelänge dies, könne man »Motor« einer »neuen Bürgerrechtsbewegung für eine soziale und demokratische Gesellschaft« werden. Und damit ist Korte in der Tat ein ebenso indirekter wie im folgenden Text auch sehr direkter Kritiker der Grünen. Die er gut kennt, die er verlassen hat, als sie 1999 einen neuerlichen deutschen Angriffskrieg zugestimmt haben. [...]
Doch die LINKE müsse mehr sein als nur der Erbe der einstigen bürgerbewegten Grünen. Die Autoren sind sich bewusst, dass eine offensive Vertretung von Bürgerrechten natürlich eine weitere Auseinandersetzung der eigenen Partei mit ihrer Geschichte notwendig macht. In dem Papier finden sich zahlreiche Analysen und -Ansätze die zumeist am aktuellen Geschehen hängen.

Kaufen kann man das gute Stück für 10 Euro hier, hier oder am allerbesten hier oder auch bei jedem anderen Buchhändler.

Dezember 24th, 2007

Werd ich paranoid?

Ich habe mich eben dabei ertappt, wie ich bei einem Buch, das ich mir von der Bundestags-Bibliothek ausgeliehen habe, die Seite, auf der ein Barcode-Etikett draufgeklebt ist, gegen das Licht gehalten habe, um nach einem eventuell versteckten RFID-Chip zu suchen. Und das an Weihnachten. Krank, oder?

Dezember 24th, 2007

Kontrolle muss sein

Weil Weihnachten ist, noch was unbesinnliches zur Weihnachtszeit

 
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Gefunden beim Bembelkandidaten

Dezember 20th, 2007

Ziemlich trocken…

…war heute Katalin, meine Mitbewohnerin. Die hatte sich mit einem Genossen getroffen, den ich auch kenne. Beide kommen in ihrem Gespräch auf mich und Katalin erzählt, dass wir in einer WG wohnen und wird daraufhin gebeten, mir nette Grüße auszurichten. Dazu Katalin:

Das erlebt man ja auch selten, dass da einer, der Dich kennt, so positiv über Dich spricht. Hahaha. Oh. Naja.

Die Partei ist halt ein Haifischbecken. Und ich bin dann der Kapitän Ahab der LINKEN. Hehe.

Dezember 20th, 2007

Fluggastdaten jetzt auch für die Bundespolizei

Ein alter, aber ärgerlicher Hut ist, dass bei Flügen in oder aus den USA Fluggastdaten (PNR) an das US-Heimatschutzministerium übermittelt werden, die für alles andere als ein akzeptables Datenschutzniveau stehen. Die Speicherfreist der Daten wird 15 Jahre betragen. Das dazu ausgehandelte Abkommen hat der Bundesrat heute bestätigt.

In einer Nacht- und Nebelaktion wurde zugleich der Bundespolizei erlaubt, ebenfalls Fluggastdaten zu erheben. Jan Korte, Innenpolitiker der Linksfraktion wundert sich, dass die Abstimmung im Bundesrat offenbar ohne Aussprache erfolgte. Kein Wunder. Wenn das Gesetz erst zwei Tage vor der Abstimmung vorgelegt wird, ist niemand in der Lage, sich gründlich damit auseinanderzusetzen. Aber Hauptsache, die Daten werden erstnmal gesammelt.

Dezember 19th, 2007

Nachtrag zur heimlichen Offline-Durchsuchung

Gestern hat mich die Problematik der heimlichen Offline-Durchsuchung weiter umgetrieben. Wie soll das eigentlich praktisch funktionieren? Zur heimlichen Offline-Durchsuchung müssen Beamte in die Wohnung einbrechen. Was aber, wenn “das Zielobjekt” vorzeitig nach Hause kommt? Dann ist die ganze schöne Heimlichkeit dahin. Ein nicht zu akzeptierendes Risiko für Schäubles Häscher.

Vielleicht bedient man sich ja der Technik, die in allen möglichen Diktaturen zum Tragen kommt (so fern ist der Gedanke nicht, denn schließlich kann sich der Innenminister es vorstellen, Informationen zu verwenden, die unter Folter erlangt wurden). Man verhaftet einfachd as Zielobjekt und verbringt es unter irgend einem Vorwand in eine Zelle, um es mit nichtigen Vorwürfen so lange zu konfrontieren, bis die heimliche Offline-Durchsuchung beendet ist. Ich bin sehr gespannt, welche Kniffe aus dem politischen Schreckenskabinett während der Feiertage noch auf den Tisch kommen.

Dezember 18th, 2007

Heimliche Offline-Durchsuchung

Warum war ich nicht wirklich überrascht, als ich eben bei heise las, dass der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann nicht nur heimliche Online- sondern auch heimliche Offline-, sprich: Wohnungsdurchsuchungen fordert? Weil es immer so ist. Auf eine Schweinerei kommt die nächste, dann noch eine. Scheibe für Scheibe. Salamitaktik heißt das. Wie bei der Maut, der Kontostammdatenauskunft, der Vorratsdatenspeicherung und vielem mehr.

Ralphs Piratenblog fragt sich, ob jetzt Videokameras auf den Toiletten und im Schlafzimmer installiert werden. Nicht zu Unrecht, schließlich ist schon jetzt die akustische Überwachung Teil des Großen Lauschangriffs, der wegen höchstrichterlicher Urteile selten angewandt wird. Aber Innenminister Schäuble hat die nächste Verfassungsänderung schon angekündigt. Er kann auf keinen Fall darauf verzichten zu wissen, was ich Nachts unter der Bettdecke mache, oder wie die Konsistent meines Morgenstuhls ist.

Schünemanns Forderung ist aber noch perverser, weil nich nur eventuell Kameras installiert werden, sondern Beamte ausforschen werden, wann das Zielobjekt nicht zu Hause ist und dann in aller Ruhe in die Wohnung einbrechen und klammheimlich alles auf den Kopf stellen. Immerhin: Im Gegensatz zur “normalen” Wohnungsdurchsuchung wird danach wieder aufgeräumt. Sonst ist es ja nicht heimlich.

Bezeichnend finde ich die Begründung für diesen Vorschlag. Schünemann bezieht sich auf eine Analyse des BKA, nach der es bei der verhaftung von Terrorverdächtigen zahlreiche Pannen gegeben habe:

So fehlten abhörsichere Telefone und Personal für die Überwachung, der Mitschnitt eines Telefongesprächs war erst nach sechs Wochen ausreichend bearbeitet worden. Zudem soll die Zusammenarbeit von Polizei und Geheimdiensten unzureichend gewesen sein. (Quelle)

Weil es also an Personal und schlichter Technik fehlt, soll das Grundrecht auf die Unverletztlichkeit der Wohnung angetastet werden. Wie wäre es denn, wenn genug Personal eingestellt wird und ausreichend Telefone gekauft werden? Ach nein, ist kein Geld mehr da, weil man ja den Bundestrojaner und allen möglichen anderen Mist bezahlen muss. Dann fehlt es halt an den übersichtlichen Grundlagen. Nur so: Für den gescheiterten Fotofahndungsversuch am Mainzer Hauptbahnhof hätte man vier bis fünf gut ausgebildete Kriminalbeamte für ein Jahr einstellen können. Übrigens: Polizei und Geheimdienste sollen gar nicht so viel zusammenarbeiten. Man nennt das verfassungsmäßiges Trennungsgebot von Polizei und Geheimdiensten. Warum es das gibt? Damit wollten die Alliierten nach dem Krieg verhindern, dass es eine neue GESTAPO gibt.

Ich schweife ab, denn eigentlich wollte ich sagen: Autobahn heimliche Wohnungsdurchsuchung geht gar nicht. Nicht nur, weil die unverletzliche Wohnung verletzt wird, sondern weil vor allem auch der unantastbare Kernbereich des Privaten angetastet wird. Genau deswegen hat das Bundesverfassungsgericht hart gegen den Großen Lauschangriff geurteilt.

Dezember 18th, 2007

Serie BKA-Gesetz (1)

Die Online-Durchsuchung ist in aller Munde und auch hier schon oft Gegenstand der Debatte gewesen. Was sich viele nicht wirklich vor Augen führen ist die Tatsache, dass es bereits einen Gesetzentwurf gibt, der die Online-Durchsuchung konkret vorsieht. Die Rede ist vom „Gesetz zur Abwehr von Gefahren durch das Bundeskriminalamt“. Die Online-Durchsuchung ist nur eine von über zwanzig neuen Befugnissen, die das Bundeskriminalamt erhalten soll. Zwar ist die Online-Durchsuchung besonders skandalträchtig, verabscheuungswürdig und vor allem symbolträchtig. Andere Befugnisse, die das BKA haben wird, gehen in ihrem Risikopotenzial allerdings weit über die Online-Durchsuchung hinaus, vor allem, wenn man sie im Zusammenhang betrachtet.

Das BKA soll sich künftig bei allen möglichen Fällen einschalten, wenn es um die Bekämpfung des Terrorismus geht. Mit Telekommunikationsüberwachung, Rasterfahndung, einer weiteren Regelung zur Vorratsdatenspeicherung, „besonderen Mitteln der Datenerhebung“ (GPS, Peilsender, usw.) wird das Bundeskriminalamt von einer Zentralbehörde für die Landeskriminalämter umgebaut zu einer Geheimpolizei nach dem Vorbild des FBI.

Ausgangssperre für Vollbartträger?

Neu ist in dem Sinne auch, dass das BKA Gefahren nicht nur bekämpfen, sondern auch verhüten, also präventiv tätig werden soll. Offen ist, wie zum Beispiel Vergehen nach §129a StGB im Vorfeld verhütet werden sollen. Schließlich geht es hierbei um die Bildung einer terroristischen Vereinigung. Was will das BKA machen? Ausgangssperren für Vollbartträger verhängen?

Anwendungsbereich des BKA-Gesetzes

Das BKA wird in Fällen der Abwehr von Gefahren des internationalen Terrorismus zuständig. Das ist nach dem Entwurf immer dann der Fall, wenn eine länderübergreifende Gefahr vorliegt, die Zuständigkeit einer Landespolizei nicht festgestellt werden kann oder eine Landespolizei um eine Übernahme ersucht. Darüber hinaus erhält das BKA die Befugnis, Straftaten nach §129a (1, 2) StGB zu verhüten, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind (erhebliche Einschüchterung der Bevölkerung, Anwendung von oder Drohungen mit Gewalt gegen Behörden oder internationale Organisationen usw.).

Durch den vergleichsweise weit gefassten Anwendungsbereich der Befugnisse des BKA zur Abwehr von Gefahren und zur Verhütung von Straftaten ergibt sich entsprechend eine weit gefasste „Zuständigkeit“. Die Regelungen erfassen zum Beispiel auch Einzelpersonen, die sich anschicken, terroristische Straftaten zu begehen. Für die Herstellung des notwendigen internationalen Bezuges reicht es aus, wenn die Tat in „international propagierte ideologische Strömungen, etwa eines weltweiten ‚Jihad’“ eingebettet ist.

Im Verhältnis zu den Landespolizeibehörden ist eine niedrige Eingriffsschwelle für das BKA vorgesehen. Die Zuständigkeit des BKA greift in allen Eil- und Zweifelsfällen, zum Beispiel dann, wenn die „Betroffenheit eines bestimmten Landes durch sachliche Anhaltspunkte auf mögliche Gefahren des internationalen Terrorismus noch nicht bestimmbar ist “. Nach der Begründung des Entwurfes liegt eine länderübergreifende Gefahr immer dann vor, wenn mehr als ein Land betroffen ist. Im Zweifel dürfte dies auf jedes denkbare Szenario eines terroristischen Anschlages zutreffen; dies gilt zumindest dann, wenn der Begriff Terrorismus eng ausgelegt wird oder wenn beliebige Infrastruktur betroffen ist.

Diese Regelungen relativieren die Beschränkung der neuen Befugnisse auf Fälle des internationalen Terrorismus deutlich, haben gar lediglich einen kosmetischen Effekt und teilen dem BKA so die Zuständigkeit für eine bestimmt Gattung von Kriminalität zu.

In der nächsten Folge: Wie das BKA künftig personenbezogene Daten erheben soll

Dezember 17th, 2007

Nette Randale bei Wikipedia: Die Existenz Israels gewährleisten

Als ich für den Artikel zur Online-Durchsuchung (siehe unten) recherchierte, bin ich auf eine lustige Randale im Wikipedia-Artikel zum Amtseid deutscher Minister gestoßen:

„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle aller Völker widmen, ihren Nutzen mehren, Schaden von ihnen wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes ( wahlweise auch der Bundesrepublik Deutschland ) wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen, das Fortbestehen des Staates Israel gewährleisten und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

Hat wohl noch keiner bemerkt. Vielleicht sitzen auch schon alle bei ihren Anwälten und schreiben Anzeigen.

Dezember 16th, 2007

SPD und die Online-Durchsuchung: Das Prinzip »Versuch und Irrtum«

Der Vorsitzende des Innenausschusses des Bundestages, Sebastian Edahy (SPD) hat gegenüber Spiegel Online erklärt, dass im Frühjahr – nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes – die SPD dem BKA-Gesetz und damit der Online-Durchsuchung zustimmen könne. Voraussetzung sei, so Edathy, dass das Gericht “Leitlinien” aufstelle.

Mal ganz abgesehen von der Gesamtscheiße bin ich ziemlich erstaunt, dass die Koalition offenbar nicht mehr selbst in der Lage ist, ein verfassungskonformes Gesetz vorzulegen, sondern nach dem Prinzip “Versuch und Irrtum” wüste Einschränkungen der Grund- und Bürgerrechte auf den Tisch bringt, um dann später erst von einem Gericht feststellen zu lassen, ob das in Ordnung geht. Ist es denn zu viel verlangt, wenn die Koalition selbst sich an Leitlinien orientiert, die sicher stellen, dass nur solche Gesetze den Weg ins Parlament finden, die sich mit unserer Verfassung in Einklang bringen lassen? Alles andere ist ein unerträgliches Armutszeugnis, geradezu eine Kapitulation der Politik. Denn nach dieser Logik würden die Schranken, die das Grundgesetz vorsieht, zu einer schieren Manövriermasse – sofern sich jemand findet, der vor das Gericht zieht. Das Gericht soll aber gerade nicht die Funktion erfüllen, hinter dem Kabinett herzuwischen. Bei dem Gedanken, dass es ausgerechnet Juristen sind, die künftig und in wesentlichen Fragen über die tiefere Subtanz der Gesetzgebung entscheiden, wird mir Angst und Bange. Dann sollten wir nicht mehr die Abgeordneten und Parteien, sondern die obersten Bundesrichter direkt wählen. Dass sich Politik als Steuerungseinheit derart überflüsig macht, kann aber niemand, dem die Demokratie am Herzen liegt, ernsthaft wollen.

Verstoß gegen den Amtseid

Unabhängig von diesen Erwägungen verpflichtet sich jeder Minister, die Verfassung und die Gesetze zu achten und zu verteidigen:

Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe. (Quelle) -Edit: Haha, in der Version stand “Das Wohl aller Völker”. Hab ich eben erst bemerkt. Da war wohl der Wunsch Vater des Paste.

Das Luftsicherheitsgesetz, der Große Lauschangriff oder das Volkszählungsurteil sind nur wenige Beispiele, wo das Verfassungsgericht Gesetze kassierte, die gegen Grundwerte der Verfassung verstießen. So wurde im Fall des Luftsicherheitsgesetzes Leben gegen Leben abgewogen, was der Würde des Menschen zuwider läuft. Konnte es einst keiner Regierung gefallen, wenn Gerichte Gesetze kassierten, ist nun, statt sich vorher eine Birne zu machen, der Versuch das Prinzip der Stunde – natürlich in der Hoffnung, möglichst weit damit durchzukommen. Dennoch vertsoßen die Minister gegen ihren Amtseid. Sie schwören, die Verfassung zu achten und zu wahren und nicht darauf, die Verfassung per Blindversuch im Fortsetzungszusammenhang zu schänden und zu brechen. Von gewissenhafter Pflichterfüllung rede ich gar nicht erst.

Neben der Problematik Online-Durchsuchung beinhaltet das BKA-Gesetz aber noch weiteren Sprengstoff. Bei den Elementarteilen wird auf die absurde Regelung zum “Schutz” des unantastbaren Kernbereich des Privaten hingewiesen und folgerichtig die Verabschiedung Edathys gefordert. Andere Stichworte sind §129a, Vorratsdatenspeicherung, Umbau des BKA zu einem deutschen FBI und vieles mehr. Ich werde in der kommenden Woche an dieser Stelle mit einer Serie zum BKA-Gesetz beginnen, um die Tragweite darzustellen.

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