Eine Taube hat den dänischen Zugverkehr landesweit chaotisiert, als sie etwas rücksichtslos an einer neuralgischen Stelle der Oberleitung landete und einen Kurzschluss auslöste. Im ganzen Land mussten Züge gestrichen werden; die Verspätungen halten an. Während Reisende ein wenig länger warten mussten, ging es der Taube schlecht: Sie wurde auf ihrem Landeplatz geröstet, wie die dänische Bahn erklärte.
Kapitalismus 2.0
Hätt ich fast vergessen: Der freundliche Herr Meskes und ich nehmen derzeit zwecks kapitalistischer Grundbildung am Börsenspiel der FAZ teil. Am Freitag ging unser erster Handelstag zu Ende. Wir beide standen auf Henriettes Party und spruchen über unsere Börsenerfolge des Tages (“Da hab ich halt noch 200 Daimler gekauft” – “Also, bei mir rannte Nestlé”), was wiederum dafür sorgte, dass sich despektierliche Blicke auf uns richteten. Vor allem vom Genossen Krüger, der dachte, wir wären kurzzeitig zu Reichtum gekommen. Deshalb unterließ er es auch nicht, uns mit moralischen Argumenten zu kommen. Oder mit finanziellen: “Hää? 50 Nestle? Das sind ja 12000 Euro! So viel Geld hast du doch gar nicht”. Meskes: “Ich hab geerbt”. Krüger: “Ach so”. Die Leute sind einfach zu leichtgläubig. Aber wir haben auch wenig zur Aufklärung beigetragen.
Jetzt kommen sie auf einmal alle
Zum Beispiel die Katja J(ay), die jetzt einen schicken Blog betreibt. Katja ist die mit der Bärchenunterwäsche. Oder der Beining, der noch mal eben vor dem Urlaubsantritt ebenfalls auf Wordpress umgesattelt hat.
Popstars
Die liebe Henriette hat gestern spontan ihren Geburtstag gefeiert und den Anlass genutzt, uns mit Dirks Playstation und Singstar, diesem Karaoke-Spiel, zu malträtieren. Der freundliche Herr Meskes, der erst gar nicht auf die Bühne wollte, musste bis zum Ende des Abends mit einem Schweißbrenner vom Mikrofon gelöst werden. Ich hingegen habe mich in Zurückhaltung geübt und den Herrn Meskes lediglich ein mal mit freundlicher Unterstützung Henriettes in Grund und Boden genuschelt. Meskes dazu (auf dem Weg zu einem unfreundlichen Dönermann in der Brückenstraße): Ach. Und ich dachte immer, dass ich besser singen kann. Wieder mal einen Großstadtmythos besiegt.
Da will ich arbeiten
Ich muss meinen Arbeitgeber wechseln. Und das Land verlassen. Leider. Künftig will ich bei diesem englischen Großhändler für Wein arbeiten, der seine Mitarbeiter in einer Dienstanweisung aufgefordert hat, in Pubs Wein zu trinken. Die Kosten für bis zu acht Flaschen pro Mitarbeiter würde das Unternehmen tragen. Hintergrund der Anweisung ist, dass das Unternehmen sich um einen Liefervertrag bei einer Pub-Kette bemühte und die Kneipiers davon überzeugen wollte, dass viel Wein in den Pubs getrunken wird.
Mark vs. Google
Mit diesen Suchbegriffen haben mich Menschen bei Google gefunden:
Hitlers Hund Blondie
faschisto-cats
motor laufen lassen strafe klimaanlage
hund überfährt
nutten aus cuba
tankstelle seibert
tsstss. Da mach ich doch gleich meine eigene Suchmaschine. Mit Blackjack und Nutten. Ach, wenn ich recht drüber nachdenke: Vergiss das Blackjack und die Suchmaschine.
Prag-Fotos auf Flickr
Gemeinsam: Stoiber, Beckenbauer, Kim Jong Il
Abwechslung vom Polit-Alltag: Edmund Stoiber führte am Samstag seine Tochter Veronica zum Altar, die den Unternehmensberater Olaf Sass heiratete. Ein paar Tränchen, gestand Stoiber, habe er dabei vergossen. Gefeiert wurde ebenso in Kitzbühl: Franz und Heidi Beckenbauer holten ihre Hochzeitsparty mit 300 Gästen nach. Sie hatten während der Fußball-WM heimlich geheiratet. Erfreuliches auch aus Nordkorea: Staatschef Kim Jong II hat eine neue Frau an seiner Seite. Er lebt nun mit seiner Privatsekretärin zusammen. Die 42-Jährige gilt als die neue “First Lady” des Landes. Und ich war wider Erwarten nichtmal zur Hochzeit eingeladen…

